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Rezertifizierung Traumazentrum
Stiftung kreuznacher diakonie

Lokales Traumazentrum im Diakonie Krankenhaus re-zertifiziert

Die Abteilung Chirurgie im Diakonie Krankenhaus Bad Kreuznach ist von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) als Lokales Traumazentrum für weitere drei Jahre re-zertifiziert worden. Damit wird der Abteilung erneut die Kompetenz bestätigt, Schwerstverletzte zu versorgen. „Das Zertifikat bürgt für spezialisiertes Personal und interdisziplinäre Zusammenarbeit. Außerdem ist es wichtig, standardisierte Abläufe vorzuhalten. Denn nach einem schweren Unfall zählt jede Sekunde“, so der federführende Chefarzt der Chirurgie, Dr. Eckart Bader.

In einem Traumazentrum können rund um die Uhr Menschen versorgt werden, die ein Polytrauma erlitten haben. Davon spricht man, wenn jemand gleichzeitig verschiedene Verletzungen hat, wobei mindestens eine Verletzung oder die Kombination mehrerer Verletzungen lebensbedrohlich ist.

Enge Zusammenarbeit im Netzwerk
Um das gewährleisten zu können, gibt es Schulungen und einen regelmäßigen Austausch untereinander – im Haus, aber auch mit externen Partnern. Intern arbeiten die Chirurgen eng mit der Anästhesie und der Radiologie zusammen. Außerdem sind, je nach Patient, Kinderärzte oder Gynäkologen hinzuzuziehen. Extern gibt es vor allem eine Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des „TraumaNetzwerks Mainz-Rheinhessen“. Dieses Netzwerk ist ein Verbund aus fünf regionalen Kliniken zur hochqualitativen Erstversorgung von Schwerverletzten. Aufgrund der jeweils vorhandenen Versorgungsstruktur sind die zusammenarbeitenden Häuser in unterschiedliche Versorgungsstufen unterteilt: überregional (Universitätsmedizin Mainz), regional (Klinikum Worms) und lokal (Diakonie Krankenhaus Bad Kreuznach, Katholisches Klinikum Mainz und DRK Krankenhaus Alzey). Diese Traumazentren haben sich 2009 vernetzt, um die Behandlungsqualität schwerverletzter Patienten flächendeckend zu standardisieren, zu sichern und für die Region Mainz-Rheinhessen zu optimieren. Mit Erfolg: Die Patienten profitierten von einer schnelleren Diagnostik und weisen eine höhere Überlebensrate auf.

 
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