Bad Kreuznach | Bethesda Schule: Raus ins Leben

11 Schülerinnen und Schüler feiern ihren Abschluss

Laurens Losse, Joshua Fouché, Lysander Hey, Wiebke Lieser, Michael Jerusalem, Lukas Pauz, Luke Tschirschwitz und Anita Kabashi (von links nach rechts).

„Ihr seid mit Abstand die Besten!“ Dieses Banner flattert über elf Köpfen des Abschlussjahrgangs der Bethesda Schule der Stiftung kreuznacher diakonie. Die Förderschule in Bad Kreuznach mit dem Schwerpunkt motorische Entwicklung verabschiedete elf ihrer jungen Erwachsenen, die sie zum Teil mehr als ein Jahrzehnt durchs Leben begleitet hat. Es ist ein emotionales Fest, das wie an jeder anderen Schule auch mit Musik umrahmt, mit Schüler-Beiträgen, Dankesworten, Reden, stolzen Eltern und aufgeregten Schülern auf den Höhepunkt der Feier zusteuert: Der Schulleiter überreicht die Abschlusszeugnisse.

Stefan Jung-Coracas freut sich mit seinen Schülerinnen und Schülern. Jeder und jedem gibt er noch einmal mit, was die Person auszeichnet, welche Stärken die Jugendlichen haben und welche liebenswerten Eigenschaften sie auszeichnen: „Fröhlichkeit, Offenheit, Humor, zeichnerisches Talent, Freundlichkeit.“ Vieles kann er über die Schülerinnen und Schüler erzählen.

Zwei Schülerinnen können nicht bei der Abschlussfeier in der Diakoniekirche dabei sein. Deshalb hält er Bilder von den beiden jungen Frauen hoch, so dass jeder im Raum sie noch einmal sehen kann. Die Atmosphäre ist warmherzig und empathisch. Ein Vater ergreift spontan das Mikrofon, drückt den Kloß in seiner Kehle nach unten und dankt den Lehrerinnen und Lehrern und allen an der Bethesda Schule, die sich um die Kinder gekümmert haben. Es ist zu  spüren, dass für alle ein neuer Lebensabschnitt beginnt.

Das gilt für alle Lehrkräfte der Schule, die „ihre“ Schüler viele Jahre begleitet haben. Manch eine von ihnen kämpft mit den Tränen. Doch sie und Schulleiter Jung-Coracas wissen von jedem, wohin er gehen will und hoffen, dass alle ihren Weg machen und gerne einmal zu Besuch an die Schule zurückkehren: „Es würde uns freuen.“ 

Wiebke Lieser, Schülersprecherin, durchbricht ebenfalls spontan das geplante Programm und spricht aufgeregt ihre Dankesworte: „Es war schön hier!“

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