Neues Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie

Ärztin und Arzt

Ab 1. Juli 2021 arbeiten die Fachabteilungen Orthopädie und Unfallchirurgie am Diakonie Krankenhaus in einer gemeinsamen Struktur. Damit entsteht ein neues Kompetenzzentrum, das Patientinnen und Patienten sowohl mit akuten Verletzungen als auch angeborenen oder erworbenen Erkrankungen der Stütz- und Bewegungsorgane versorgt.

Die Leitung des neuen Zentrums übernimmt Chefarzt Prof. Dr. Frank Hartmann. Die Stiftung kreuznacher diakonie hatte den Spezialisten für Unfallchirurgie Anfang des Jahres als Nachfolger von Dr. Eckart Bader gewonnen. Ihm zur Seite steht Dr. Martina Dafferner-Franzmann als neue Sektionsleiterin für Orthopädie. Die Orthopädin arbeitet seit 1997 in Bad Kreuznach, zuletzt als leitende Oberärztin und Senior-Hauptoperateurin des Endoprothesenzentrums.

„Wir freuen uns sehr, dass wir Dr. Dafferner-Franzmann und Prof. Dr. Hartmann für diese neue medizinische Struktur gewonnen haben. Wir hätten keine geeigneteren Kollegen finden können“, so Manuel Seidel, Krankenhausdirektor. „Als versierte Spezialisten werden sie die Stärken der beiden Fachbereiche zusammenführen und weiter ausbauen. Bedanken möchten wir uns bei Dr. Jochen Jung, der die Chefarztposition des Fachbereichs Orthopädie seit 2014 inne hatte.“ Jung wird das Diakonie Krankenhaus auf eigenen Wunsch Ende Juni verlassen.

Spezialisten im Bereich Traumatologie und Gelenkersatz

Gemeinsam decken die erfahrenen Operateure Dr. Dafferner-Franzmann und Prof. Dr. Hartmann das gesamte Spektrum der Fachgebiete Orthopädie und Unfallchirurgie ab.

Prof. Dr. Frank Hartmann ist spezialisiert auf dem Gebiet der Traumatologie, Schulter- und Ellenbogenchirurgie sowie der Behandlung von altersbedingten Verletzungen der Bewegungsorgane, wie Oberschenkel, Hüfte oder Becken. Als zugelassener Durchgangsarzt behandelt er Kinder und Erwachsene nach Arbeits-, Schul- oder Wegeunfällen.

Dr. Martina Dafferner-Franzmann übernimmt die Leitung der Sektion Orthopädie. In diesen Fachbereich fallen alle Fehlbildungen und Erkrankungen des Bewegungsapparates. Ihre Expertise liegt im Bereich des künstlichen Gelenkersatzes, der sogenannten Endoprothetik. Das Diakonie Krankenhaus ist ein zertifiziertes Endoprothesenzentrum der Maximalversorgung und beim Kniegelenkersatz überregional für ein roboterarm-assistiertes Verfahren namens Mako bekannt. Dafferner-Franzmann ist eine von wenigen Frauen in Europa, die als Senior-Hauptoperateurin mit dem Roboterarm arbeitet. Weitere Schwerpunkte der Orthopädin sind die Rheumaorthopädie und Fußchirurgie.

Beide freuen sich über die neue Struktur: „Durch den Zusammenschluss bieten wir konservative und operative Therapiemöglichkeiten nach modernsten Standards bei allen Verletzungen und Erkrankungen des Muskel- und Skelettsystems aus einer Hand an und verbessern so unsere Leistungsfähigkeit,“ sind sich die beiden Kollegen einig. Sie schätzen die interdisziplinäre und kollegiale Arbeitsweise am Diakonie Krankenhaus: „Gemeinsam mit unseren erfahrenen Teams und ganz im Sinne unserer Patientinnen und Patienten setzen wir auf die vernetzte Zusammenarbeit über einzelne Fachdisziplinen hinweg.“