Bad Kreuznach | Ossig-Stiftung spendet Intensivinkubator und Beatmungsgerät

Inkubator und Beatmungsgerät für Neugeborene werden als Spende überreicht

Dr. Edmondo Hammond (Oberarzt der Neugeborenen- und Kinderintensivstation), Isabelle Deubel (Mitglied des Kuratoriums), Dr. Karlheinz J. Ossig (Stiftungsgründer und Vorsitzender der Ossig Stiftung), Cordula Niemann-Valerius (stellv. Vorsitzende der Ossig Stiftung), Dr. Christoph von Buch (Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Kinder- und Jugendmedizin), Nina Oesterle (Stellvertretende Leitung der Station 4a), Jutta Magmer-Melaas (Pflegedirektorin) und Timon Höhn (Pflegedienstleitung)

Die Neugeborenenstation des Diakonie Krankenhausesin Bad Kreuznach der Stiftung kreuznacher diakonie freut sich über eine weitere Giraffe für die Neonatologie des Krankenhauses. Das ist kein Plüschtier oder Spielzeug, sondern ein Intensivinkubator – besser bekannt als Brutkasten -, der zusammen mit einem Beatmungsgerät mittels einer großzügigen Spende der Ossig-Stiftung an den Förderverein Kinderklinik e.V. angeschafft werden konnte.

Möglich wurde dies durch die Charity-Veranstaltung „Nockherbersch“ des Kanevalistenclubs Fidele Wespe 1899 e. V. und der Unterstützung der Sparda-Bank Südwest eG Bad Kreuznach, die jeweils die Hälfte der Anschaffung übernommen haben. Sie sind Teil des Netzwerkes, das die Ossig-Stiftung in Bad Kreuznach vor mehr als 15 Jahren für die Kinderklinik des Diakonie Krankenhauses aufgebaut hat.

Der Ärztliche Leiter des Diakonie Krankenhauses in Bad Kreuznach und Chefarzt der Kinder- und Jugendmedizin Dr. med. Christoph von Buch und Pflegedirektorin Jutta Magmer-Melaas dankten allen Beteiligten ausdrücklich für das Engagement, das dabei hilft, die sichere Erst- und Weiterversorgung der kleinsten Patienten zu gewährleisten.

„In unserem Perinatalzentrum Level 1 betreuen wir Früh- und Risikoneugeborene. Jede Berührung, Umlagerung oder Temperaturveränderung bedeuten für diese Babys unnötigen Stress. Das neue Intensiv-Bettchen hilft diesen zu vermeiden und schafft ein besonderes Mikroklima, das für die Entwicklung der Babys beste Bedingungen bietet. Wir können darin viele pflegerische und medizinische Maßnahmen durchführen, ohne die Frühgeborenen herauszunehmen“, erklärt Dr. med. Christoph von Buch. Die fahrbare Intensivstation dient den Frühchen während ihres gesamten Krankenhausaufenthaltes als Mikroumgebung: nach der Geburt im Kreißsaal, auf dem Weg zur Neugeborenen-Intensivstation und bei der Betreuung.

Auch Stiftungsgründer Dr. Karlheinz J. Ossig freut sich, das Diakonie Krankenhaus mit einem weiteren Transportinkubator und Beatmungsgerät zu unterstützen: „Unser oberstes Ziel ist es, die medizinische Versorgung auf der Kinder- und Neugeborenenintensivstation zu verbessern, damit jedes Neugeborene optimal behandelt und gesund nach Hause entlassen werden kann. Mit einem weiteren Intensivinkubator können wir hierzu einen wichtigen Beitrag leisten, was uns als Stiftung zeigt, wie wertvoll diese Anschaffung ist.“

Die Ossig-Stiftung wurde 2005 gegründet. Seitdem agiert sie als unselbstständige gemeinnützige Stiftung, die zugunsten der Kinderklinik in Bad Kreuznach ins Leben gerufen wurde. Die Erträge der Stiftung werden genutzt, um Projekte des „FördervereinsKinderklinik Bad Kreuznach e. V.“ zu realisieren und die Lebenssituation von Kindern in der Region zu verbessern.