Bad Kreuznach | Organspende ist eine Chance auf ein neues Leben

Hardy Koßmann, Transplantationsbeauftragter des Diakonie Krankenhauses Bad Kreuznach

Hardy Koßmann, Transplantationsbeauftragter des Diakonie Krankenhauses Bad Kreuznach

BAD KREUZNACH. „Eine Organspende ist ein großartiges Geschenk – eine Chance auf ein neues Leben.“ Hardy Koßmann ist einer von drei Transplantationsbeauftragter am Diakonie Krankenhaus Bad Kreuznach und Kirn. Er und seine Kollegen möchten zum Tag der Organspende am Samstag, 6. Juni, den Dank der Patienten weitergeben, aber auch darauf aufmerksam machen, wie wichtig es ist, einen Organspende-Ausweis auszufüllen.

Damit stellt er sich an die Seite der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO). Die weist unermüdlich darauf hin, dass noch immer viele tausend Menschen auf den Wartelisten für ein Spenderorgan stehen. „Die meisten von ihnen warten bereits seit Jahren – und zu viele warten vergeblich. Noch immer sterben täglich Patienten, denen mit einer Transplantation hätte geholfen werden können.“

Koßmann, Dr. Edmondo Hammond (beide Bad Kreuznach) und Dr. Daniel Hass  (Kirn) sind in den beiden Krankenhäusern der Stiftung kreuznacher diakonie dafür verantwortlich, dass die Entnahmekliniken mögliche Organspender an die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) melden, wenn ein sogenannter irreversibler Hirnfunktionsausfall diagnostiziert wurde. Daneben kümmern sie sich darum, feste Abläufe für den Fall einer Organspende zu etablieren und das ärztliche und pflegerische Personal entsprechend fortzubilden. Sie führen aber im Ernstfall auch die Gespräche mit den Angehörigen, wenn kein Organspende-Ausweis vorliegt: „Ich würde mir wünschen, dass sich alle zu Lebzeiten für oder gegen eine Organspende entscheiden. Dann müssten Angehörige in dieser Trauersituation solche schweren Entscheidungen nicht stellvertretend treffen“, so Koßmann.

Fragen zum Thema Organspende beantwortet Hardy Koßmann: Telefon: 0671-605-2150

Über die Homepage der DSO zum Tag der Organspende kann jeder einen Organspendeausweis und die Informationen dazu anfordern: www.dso.de