Rettungssanitäter liefern Patient in Krankenhaus ein

Lokales Traumazentrum

Die Abteilung Chirurgie an der Hunsrück Klinik ist seit 2011 als Lokales Traumazentrum durch die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) zertifiziert. Das belegt, dass die Abteilung über alle Voraussetzungen für eine optimale Behandlung von Schwerverletzten, z. B. nach Verkehrsunfällen, erfüllt. In diesem Sektor arbeiten Chirurgen, Anästhesisten und Radiologen eng und routiniert zusammen, denn bei Traumata zählt jede Minute. Die Abteilung ist Teil des Traumanetzwerkes Mittelrhein und arbeitet dort mit den größeren Kliniken im Verbund.

Der Begriff Trauma kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „Unfall“. In einem Traumazentrum können rund um die Uhr Menschen kompetent versorgt werden, die ein Polytrauma erlitten haben. Davon spricht man, wenn jemand gleichzeitig verschiedene Verletzungen hat, wobei mindestens eine Verletzung oder die Kombination mehrerer Verletzungen lebensbedrohlich ist.

Alterstraumatologie

Die Zahl der alten Menschen wächst und mit ihr die der älteren Patienten. Diese sind wiederum überdurchschnittlich oft von Unfällen betroffen. Dem Team der Unfallchirurgie der Hunsrück Klinik ist es ein besonderes Anliegen, diesen Menschen gerecht zu werden. Denn uns ist bewusst, dass durch einen Unfall im hohen Lebensalter die eigenständige Lebensführung akut gefährdet ist, wenn die Beweglichkeit als Unfallfolge auf der Strecke bleibt. 

Heute stehen uns eine Reihe von Operationsverfahren und Implantaten zur Verfügung, die eine sehr schonende Rekonstruktion gebrochener Gliedmaßen erlauben. In vielen Fällen ist eine sofortige Belastbarkeit möglich, zumindest jedoch im Anschluss an eine physiotherapeutische Behandlung. Durch eine frühe Mobilisation lassen sich Muskelabbau und Kräfteverlust weitgehend vermeiden. Wir helfen Ihnen, rasch wieder auf die Beine zu kommen.