Information zum Coronavirus

Der Coronavirus COVID-19 ist in allen Teilen Deutschlands angekommen. Viele Menschen sind deshalb verunsichert. Behörden verhängen Maßnahmen, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und einzudämmen. In den Einrichtungen der Stiftung kreuznacher diakonie werden ebenfalls Vorkehrungen getroffen, um Patienten, Angehörige, Bewohner und die Bevölkerung zu schützen. 

Die Krankenhäuser der Stiftung kreuznacher diakonie sind auf die Behandlung von Patienten mit Verdacht auf das neuartige Coronavirus oder andere hochkontagiöse Erreger vorbereitet. Es gibt spezielle Hygienepläne und Meldeketten, die in solchen Fällen greifen. Ärzte und Pflegekräfte wurden geschult – sowohl hinsichtlich der Diagnostik als auch im Umgang mit wahrscheinlichen oder bestätigten Fällen einer Infektion.

Im Folgenden finden Sie wichtige Informationen zur aktuellen Entwicklung und hilfreiche Tipps, falls Sie befürchten, betroffen zu sein. Ans Herz legen möchten wir Ihnen vor allem die besonders achtsame Einhaltung von Hygieneregeln, insbesondere die gründliche Reinigung und ggf. Desinfektion der Hände.

Patientenbesuche nur in Ausnahmefällen erlaubt

Patientenbesuche sind im Diakonie Krankenhaus Bad Kreuznach und Kirn, im Eugenie Michels Hospiz sowie Einrichtungen der Seniorenhilfe der Stiftung kreuznacher diakonie zum Schutz vor einer Ausbreitung des neuartigen Coronavirus bis auf Weiteres untersagt, sofern dies nicht ausdrücklich anders vereinbart wurde. In Ausnahmesituationen, wie bei Sterbefällen, sind Angehörige aufgefordert, sich vorab mit den Einrichtungen kurzzuschließen. Für Besucher, die Symptome wie Husten, Schnupfen, Halskratzen, Fieber oder Hautausschlag aufweisen und/oder in einem vom Robert-Koch-Institut (RKI) definierten COVID-19-Risikogebiet waren, gilt ein absolutes Besuchsverbot. Stationär aufgenommene Kinder und Jugendliche dürfen ausschließlich von den Sorgeberechtigten (maximal zwei Elternteile) besucht werden.

Geplante Operationen

Patienten, die für die nächsten Wochen einen OP-Termin vereinbart haben und unsicher sind, ob die Operation stattfindet, werden gebeten, sich mit den zuständigen Fachabteilungen des Diakonie Krankenhauses in Verbindung zu setzen. Je nach weiterem Verlauf des Infektionsgeschehens kann es sein, dass Operationen verschoben werden, die aus medizinischer Sicht nicht zeitnah erfolgen müssen.

Ungeachtet dessen läuft der Krankenhausbetrieb unter Beachtung der aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts geordnet weiter.

Was ist im Verdachtsfall zu tun?

Wie das Gesundheitsamt des Kreises Bad Kreuznach raten auch wir dazu, bei der Sorge, dass eine Infektion vorliegen könnte, zunächst den telefonischen Kontakt zum Hausarzt zu suchen und mit ihm das weitere Vorgehen zu besprechen.  

Gesundheitsamt Kreis Bad Kreuznach - Infos zum Coronavirus