Asbacher Hütte war beim „Para-Dart-Turnier“ in Koblenz sehr erfolgreich – Werkstatt braucht neue Vitrine
Vitrinenschrank der Werkstatt für Menschen mit Beeinträchtigungen auf der Asbacher hütte ist kein Platz mehr. Nachdem das Team der Werkstatt beim Koblenzer Para-Dart-Turnier erfolgreich mit Medaillen und Pokalen zurückgekehrt ist, überlegen Betriebsleiter Matthias Winau und Teamleiter Udo Hüster, dass man einer neue Vitrine für die ganzen Auszeichnungen anschaffen muss.
Schon vor vielen Jahren hat man in der Werkstatt der Stiftung kreuznacher diakonie im Hunsrück Dart-Scheiben angeschafft. Nicht nur wegen des Zeitvertreibs, sondern auch weil der Sport die Hand-Auge-Koordination schult. Die Anmeldung für den 1. Rhein-Mosel Para-Dart Cup 2026 war also eine Selbstverständlichkeit. Angebotsleiterin Nicole Casper wurde hier unterstützt von der Kollegin Monique Petereit. Beide begleiteten die aufgeregten und motivierten Beschäftigten in die Falkenstein-Kaserne nach Koblenz. Klar waren alle „professionell“ auch mit Team-Shirts mit der Aufschrift „Ein Team. Ein Ziel. Gemeinsam“ ausgestattet.
Insgesamt waren 28 Teilnehmer aus verschiedenen Werkstätten in Rheinland-Pfalz trafen hier aufeinander. Ausgespielt wurde im High Score-Modus und die 16 Besten kamen weiter. Neben der Team der Werkstatt Asbacher Hütte war auch der Beschäftigte Marco Spreckels in der Einzelwertung angetreten. Er belegte den zweiten Platz belegt und hatte zudem den höchsten High Score.
Betriebsleiter Matthias Winau und Teamleiter Udo Hüster sind mächtig stolz auf ihre Sportler und werden sicher einen guten Platz auch für weitere Auszeichnungen und Zertifikate finden. Der Betrieb Asbacher Hütte (Kreis Birkenfeld) bietet Arbeitsplätze für Menschen mit geistiger Behinderung und Lernbeeinträchtigung. Zur Werkstatt gehört ein Geflügelhof nach Bioland-Standards mit eigener Metzgerei, ein Hofladen und eine Gärtner- sowie eine Montagegruppe. In der Goldschmiede wird hochwertiger Silberschmuck hergestellt. Über 70 Beschäftigte werden von einem multiprofessionellen Team aus Arbeitserziehern, Ergotherapeuten und Heilerziehungspflegern sowie Sozialpädagogen in den verschiedenen Arbeitsfeldern begleitet. 20 Mitarbeiter und Betriebsleiter Matthias Winau stehen dafür ein, Teilhabe und Inklusion möglich zu machen.