Wohnpark Katharina von Bora entsteht in Neunkirchen

Die Bauarbeiten laufen, der „Wohnpark Katharina von Bora" wächst stetig in die Höhe. In der Ringstraße 32 in Neunkirchen realisiert das Geschäftsfeld Seniorenhilfe der Stiftung kreuznacher diakonie in unmittelbarer Nachbarschaft zum Fliedner Krankenhaus diese Schwerpunkteinrichtung für Menschen mit kognitiven Einschränkungen, insbesondere Demenz. 

Das Haus wird über 77 vollstationäre Plätze, vier Kurzzeit- und Verhinderungspflegeplätze 16 Plätze in der Tagespflege, 20 Wohnen-Plus-Appatements sowie einen ambulanten Pflegedienst verfügen. Ziel ist es, die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner, der Gäste sowie ihrer Angehörigen zu erhalten und zu verbessern. Die rund 24 Quadratmeter großen Bewohnerzimmer mit eigenem Bad sind auf zwei der drei Stockwerke in fünf Wohngruppen verteilt. Großzügige Gemeinschaftsbereiche wie ein Wohnzimmer - eingerichtet als „gute Stube" - ein Speise- sowie ein Kreativraum sind Treffpunkt und bieten den Menschen die Möglichkeit zur Entfaltung. Ein schön angelegter Gartenbereich, Balkone in den oberen Geschossen beziehungsweise eine Dachterrasse in der Wohnetage des dritten Obergeschosses werden ebenfalls zur Verfügung stehen. Das insgesamt zwölf Millionen Euro teure Projekt wird übrigens von der „Deutschen Fernsehlotterie" mit 80.000 Euro bezuschusst.

Mit Eröffnung des Neubaus wird das Karl Ferdinand Haus am Unteren Markt seine Türen schließen. Für die Nachnutzung des denkmalgeschützten Gebäudes sind verschiedene Möglichkeiten in der Prüfung. Der Name „Wohnpark Katharina von Bora" wurde übrigens im Rahmen eines Vorschlag-Wettbewerbes innerhalb der Stiftung ermittelt. Katharina von Bora war die Frau von Martin Luther und zeichnete sich durch eine starke Persönlichkeit aus. Als tatkräftige und zielstrebige Frau ging sie an der Seite des Reformators in die Geschichte ein und hat eine gewürdigte Rolle beim evangelischen Träger Stiftung kreuznacher diakonie.