Live-Konzert des SWR 4-Radiomoderators Wolfgang Röben vor dem Wohnpark Sophie Scholl

Fröhliche Gesichter auf allen Etagen des Wohnparks Sophie Scholl, Bewohnerinnen und Bewohner, die in dicke Decken gehüllt auf den Balkonen Platz gefunden hatten oder von ihren Zimmerfenstern aus Richtung Eingangsbereich schauten – dieses Bild bot sich dem dreiköpfigen Team von SWR 4, das gekommen war, um vor dem Haus eine halbe Stunde lang live zu musizieren. „Klasse, wunderbar, fantastisch, die können gern wiederkommen, das werden wir nie vergessen!“, so lauteten die Kommentare des Publikums, nachdem auch die Zugabe verklungen war. Moderator Wolfgang Röben, dessen Stimme den Seniorinnen und Senioren sowie den Mitarbeitenden aus dem Radio vertraut ist, musiziert auch in seiner Freizeit und er war gleich für die Idee zu haben, in dieser schwierigen Corona-Zeit das Radio einmal live zu den Menschen zu bringen. Jeweils eine halbe Stunde lang trug er vor insgesamt drei Senioreneinrichtungen in der Region alte Schlager auf der Klarinette oder mittels Gesang vor, bei der letzten Station des Tages war die technische Ausrüstung – Lautsprecher und Mikrofone – im Außenbereich vor dem Eingang des Wohnparks Sophie Scholl  aufgebaut.

Mit „Du fängst den Wind niemals ein“ startete Wolfgang Roeben sein Programm, schon beim zweiten Stück tanzten einige auf den beiden Balkonen. Mitschunkeln und erhobene Arme waren bei „Tanze mit mir in den Morgen“ angesagt. Mit einigen Rasseln und Fingerschnipsen untermalten sie auch „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“ und nach der Zugabe bedankten sie sich mit einem gesungenen „Auf Wiedersehn – denn ohne dich ist´s halb so schön!“ Mit den Worten „es war herrlich bei Ihnen“ bedankte sich Röben bei seinem Publikum. Er werde die Eindrücke, die er bei seinen Auftritten gesammelt hatte, mitnehmen, wenn er in ein paar Tagen wieder im Studio sei und dann an die Menschen denken, denen er begegnen durfte, meinte er. Sein Dank galt den Kollegen vom SWR, die dieses Erlebnis so spontan ermöglicht hatten, aber auch Einrichtungsleiter Andreas Kerner, der ebenso spontan dem Besuch zugestimmt hatte.