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TeleHebamme: Betreuung per Video-Chat und Telefon

In Deutschland haben Frauen und ihre neugeborenen Kinder Anspruch auf Hebammenhilfe. Studien belegen aber, dass jede fünfte Frau keine Nachsorge-Hebamme in Anspruch nimmt. Der häufigste Grund ist die fehlende Verfügbarkeit im näheren Umfeld. Aufgrund dieser Entwicklung hat die Stiftung kreuznacher diakonie gemeinsam mit der LAG Hunsrück ein Pilotprojekt gestartet: die "TeleHebamme".

Dabei handelt es sich um eine Online-Hebammensprechstunde, die von examinierten Hebammen durchgeführt wird. Fragen zum Wochenbett und Stillen, der Säuglingspflege und den ersten Tagen und Wochen mit dem Baby können so direkt, kompetent und unkompliziert geklärt werden: per Telefon oder Video-Chat.

Das Angebot richtet sich ausschließlich an Mütter, die bis zur Geburt noch keine Nachsorge-Hebamme gefunden haben und im Rhein-Hunsrück-Kreis oder in Bad Kreuznach und Umgebung wohnen. Die Projektteilnehmerinnen können die Hebammen-Beratung drei Monate lang kostenlos nutzen. Die wissenschaftliche Begleitung des dreijährigen Projekts übernimmt die Universität Koblenz-Landau unter Leitung von Prof. Dr. Oliver Dimbath. Zur Entwicklung des ländlichen Raums wird die "TeleHebamme" durch Mittel der Europäischen Union und des Landes Rheinland-Pfalz gefördert. Interessierte können sich bei Projektleiter und Chefarzt Dr. Goerke melden.

Die Online-Sprechstunde  ist für die Teilnehmerinnen am Projekt montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr erreichbar. Genau wie zu einer normalen Sprechstunde, ist eine vorherige Terminabsprache nötig. 

EUROPÄISCHE UNION

Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.

Dr. Kay Goerke
Ihr Ansprechpartner

Dr. med. Kay Goerke
Chefarzt | Projektleiter TeleHebamme

Hunsrück Klinik
Holzbacher Str. 1
55469 Simmern

Tel.: 06761/81-1321
Fax: 06761/81-1252

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