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Neue Viszeralmedizinische Einheit am Diakonie Krankenhaus
Stiftung kreuznacher diakonie

Neue Viszeralmedizinische Einheit am Diakonie Krankenhaus

Jeder für sich war gestern. Heute, angesichts einer zunehmenden Spezialisierung der Medizin, hängt das Ergebnis einer medizinischen Behandlung auch davon ab, ob und wie gut verzahnt Ärzte unterschiedlicher Fachrichtungen zusammenarbeiten. Dieser Gedanke, der am Diakonie Krankenhaus an vielen Stellen gelebte Praxis ist, findet jetzt auch räumlich seinen Niederschlag. Auf der Station 6A gehen Internisten und Chirurgen ab sofort gemeinsam auf Visite. „Wir behandeln Krankheitsbilder im gesamten Bauchraum, also beispielsweise Erkrankungen von Magen, Darm, Leber, Galle, Bauchspeicheldrüse und insbesondere Krebserkrankungen“, so Dr. Steffen Hahn, Sektionsleiter Allgemein- und Viszeralchirurgie.

Kurzer Draht ist wichtig
Bei der Diagnostik kommen hochmoderne bildgebende Untersuchungsmethoden zum Einsatz, die fachlich und apparativ bei den Internisten angesiedelt sind. „Wir verfügen über Spiegelungsverfahren, mit denen sich Tumore sicher identifizieren und Gewebeproben entnehmen lassen. Aber manchmal sind eben auch weitergehende Eingriffe erforderlich und es gibt Fälle, in deren Verlauf wir immer neu abwägen müssen, ob wir konservativ weiterbehandeln oder operieren müssen. Da ist der kurze Draht zu den Kollegen in der Chirurgie ganz wichtig“, sagt Dr. Markus Höcker, Internist und Gastroenterologe.

Die interdisziplinäre Betreuung beginnt mit einer gemeinsamen Ersteinschätzung bei der Aufnahme ins Krankenhaus, setzt sich fort über eine abgestimmte Therapieempfehlung und schließt mit der Rückkopplung über den möglichen Weiterbehandlungsbedarf nach der Entlassung unter Einbeziehung der einweisenden Haus- und Fachärzte. Alle Maßnahmen sind darauf abgestimmt, für die Patienten das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Die Chefärzte der Inneren Medizin, Dr. Mathias Elsner, und der Chirurgie, Dr. Eckart Bader, sind sich einig, dass sich dafür nicht die Patienten bewegen müssen, sondern die Ärzte. Die neue Bauchstation sorgt dafür, dass die Wege kurz sind.

 
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