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Karl Ferdinand Haus muss evakuiert werden

Karl Ferdinand Haus
Karl Ferdinand Haus

Die zentrale Lage des Karl Ferdinand Hauses in Neunkirchen  ist normalerweise vorteilhaft für diese stationäre Einrichtung des Geschäftsfeldes Seniorenhilfe der Stiftung kreuznacher diakonie. Angehörige wie Bewohner sind Dank guter Anbindung per Bus und Bahn sehr mobil. Jetzt aber muss auch dieses Haus, das insgesamt 56 Senioren beherbergt und in dem knapp 40 Mitarbeiter tätig sind, am kommenden Sonntag, den18. Februar 2018, evakuiert werden. Die Entschärfung einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg, die bei Bauarbeiten an der Bliespromenade gefunden wurde, erfordert diese Sicherheitsmaßnahme. Die  Bewohnerinnen und Bewohner des Karl Ferdinand Hauses  werden an diesem Tag im Caroline Fliedner Haus aufgenommen, dem zweiten Standort der Seniorenhilfe in Neunkirchen, wo sie gemütlich in den dortigen Räumlichkeiten oder der Caféteria verweilen können. Andere Bewohner können  in das Fliedner Krankenhaus gebracht werden, einige wenige kommen bei Verwandten oder Angehörigen unter, um die Zeit bis zur Entwarnung zu überbrücken.

Besondere Herausforderung
Udo Burgemeister, Leiter des Caroline Fliedner Hauses, plant, auch seine Bewohner in dieses aufregende Erlebnis einzubinden. Ehrenamtliche Helfer der Christus-Kirchengemeinde haben ganz konkrete Unterstützung zugesagt: Sie werden in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden von Caroline Fliedner Haus und Fliedner Krankenhaus ein Rahmenprogramm zur Entspannung gestalten. Einen Evakuierungsplan zeitnah zu entwerfen, konnte durch die besonders gute Zusammenarbeit beider Standorte gewährleistet werden. „Dass dies so möglich ist, freut mich sehr“, betont Christina Hartmann: „So wird die notwendige Evakuierung, die für einige unserer Bewohner eine ganz besondere Herausforderung darstellt, gut zu bewältigen sein.“






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