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Neue Wochenstation lockte viele Neugierige
Stiftung kreuznacher diakonie

Neue Wochenstation lockte viele Neugierige

Waffelduft, Luftballons zum Weltfrühchentag und ein gut bestückter Kinderflohmarkt: Warmherzig und gutgelaunt hieß das Diakonie Krankenhaus in Bad Kreuznach am Samstag seine Besucherinnen und Besucher bereits in der Eingangshalle willkommen. Anlass war der Tag der offenen Tür, mit dem der erfolgreiche Umbau der Wochenstation 7 C gefeiert wurde. Bevor es in die Aufzüge ging, konnten die Gäste sich einen mobilen Transportinkubator anschauen, der benutzt wird, wenn Neugeborene auf die Kinder(intensiv-)station verbracht werden. Oben im siebten Stock nutzten werdende Mütter die Gelegenheit, sich per 3-D-Ultraschall ein Bild vom Wachsen und Gedeihen in ihrem Bauch zu verschaffen. Auch die Chance zum Blick in die Kreißsäle und die Kinderintensivstation ergriffen kleine wie große Menschen gern. Im Mittelpunkt standen aber die liebevoll umgebauten neuen Räume der 7 C, die farblich eine Anleihe bei Flieder, Aubergine und Brombeere genommen zu haben scheinen. Von diesem Farbkonzept ließ sich auch der Bad Kreuznacher Künstler Walter Brusius inspirieren: Sein großformatiges, florales Gemälde, in das stilisiert die Konturen von Mutter und Kind eingebracht sind, trägt maßgeblich dazu bei, dass sich junge Familien in den ersten Tagen nach der Geburt auch im gemütlichen Buffetraum wohl und gut aufgehoben fühlen.

„Am Anfang war der Umbau nur in unseren Köpfen“, sagte Dr. Michael Kumbartski zur Eröffnung. „Dann haben wir den Raum dem neuen Denken angepasst.“ Und dieses neue Denken sieht Mutter und Kind als Einheit, das ist der Grundgedanke der integrativen Wochenbettpflege. Die neue Station trägt dem konsequent Rechnung, denn sie ermöglicht viel Nähe und Selbstbestimmung, bietet zugleich Unterstützung und ein hohes Maß an Sicherheit. Chefarzt Kumbartski dankte allen, die zum Gelingen des Umbaus beigetragen haben und ganz besonders der engagierten Projektleiterin Hiltrud Mannert.

Insgesamt wurde die Wochenstation für rund 100 000 Euro umgebaut, hinzu kamen etwa 10 000 Euro aus Spenden. Die Geburtshilfe des Diakonie Krankenhauses ist zusammen mit der Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin das einzige Versorgungszentrum in der Region, das Risikogeburten, Frühgeburten und Mehrlingsgeburten als Perinatalzentrum Level 1 auf maximalem Niveau betreut. Bei Bedarf stehen Kinderärzte und speziell für die Versorgung von Früh- und Neugeborenen ausgebildete Pflegekräfte bereit. 2016 kamen im Kreuznacher Diakonie Krankenhaus 1335 Kinder zur Welt, darunter 47 Mehrlingsbabys und 43 Frühchen mit einem Geburtsgewicht von unter 1500 Gramm.

 
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