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Wenn Eltern gepflegt werden - Wie sich Beziehungen und Rollen verändern?

Frau in roter Lederjacke

Anja Bindges, Bereichsleiterin für die Diakonie Sozialstationen

Es geht meistens ganz schnell: von jetzt auf gleich ist ein naher Angehöriger auf Pflege angewiesen. Sei es nach einem Unfall oder – bei älteren Menschen – nach einer Erkrankung. Hilfe bei der Körperpflege, beim Anreichen von Essen und Getränken, beim Anziehen und vielem anderen mehr wird gebraucht. Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, können Dinge, die bisher selbstverständlich waren, nicht mehr alleine erledigen. Das Gefühl der Hilflosigkeit, der Abhängigkeit ist frustrierend.

Pflegende – meiste Söhne oder Töchter – müssen den Rollenwechsel zur Pflegeperson bewältigen und Verantwortung übernehmen. Gerade die Körperpflege enger Verwandter kostet beide Seiten oft Überwindung. Wie verhalte ich mich als pflegender Angehöriger in einer solchen Situation richtig? Wie arrangiert man sich mit dieser neuen Beziehung? Was bringen neue Abhängigkeiten mit sich? Im Vortrag von Anja Bindges geht es genau um diese emotionale Ebene, die altbekannte Rollenmuster bei der Pflege plötzlich durcheinanderbringt. Außerdem wird sie auf die psychische und die körperliche Belastung in der Pflege eingehen, damit dies nicht zu Überforderung führt. Dafür schildert sie Entlastungsmöglichkeiten und gibt Tipps zur Selbstpflege aus der Praxis.

Darüber wird Anja Bindges, Leiterin der Ambulanten Dienste der Seniorenhilfe der Stiftung kreuznacher diakonie, referieren und Fragen beantworten.

Vorab können Sie hier schon Tipps und Hinweise von unserer Expertin zum Download finden.

Mittwoch, 24. August 2022, 17 -18.30 Uhr, VHS Bad Kreuznach, Haus des Gastes, Kurhausstraße 22-24, 55543 Bad Kreuznach, Seminarraum, EG

Mehr Informationen über die Seniorenhilfe der Stiftung kreuznacher diakonie finden Sie hier