Simmern | Besuch der Unimedizin Mainz

Gruppenbild des Direktoriums und der Chefärzte der Diakonie Kliniken Hunsrück mit Vertretern der Unimedizin Mainz

Wie gelingt gute Medizin auch morgen? Indem man heute in Ausbildung investiert. Genau darum ging es beim Besuch hochrangiger Vertreter der Universitätsmedizin Mainz in den Diakonie Kliniken Hunsrück.

Zu Gast waren der Vorstandsvorsitzende und Medizinische Vorstand, Univ.-Prof. Dr. Ralf Kiesslich, sowie der Wissenschaftliche Vorstand und Dekan der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Philipp Drees. Gemeinsam mit weiteren Vertreterinnen und Vertretern der Universitätsmedizin tauschten sie sich mit dem Direktorium, den Chefärztinnen und Chefärzten sowie den PJ-Beauftragten des Hauses intensiv über Lehrqualität, gemeinsame Ziele und Zukunftspläne in der medizinischen Ausbildung aus.

Im Mittelpunkt des Besuchs standen die Lehrbedingungen für Medizinstudierende im Praktischen Jahr (PJ) und die sind in den Diakonie Kliniken der Stiftung kreuznacher diakonie besonders gut. Die fundierte Ausbildung und das vorbildliche Engagement der Klinik ist mit dem Siegel „Faires PJ“ ausgezeichnet – ein Qualitätsmerkmal, das für besonders gute Rahmenbedingungen steht. Dazu gehören eine faire Vergütung, strukturierter PJ-Unterricht, regelmäßige Fortbildungen, praktisches Arbeiten und die enge Begleitung durch erfahrene Ärztinnen und Ärzte sowie spezielle PJ-Beauftragte.

Seit 2009 sind die Diakonie Kliniken ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und bieten Studierenden im PJ Einblicke in die Bereiche Allgemein- und Viszeralchirurgie, Anästhesiologie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Orthopädie und Unfallchirurgie, Innere Medizin, Psychiatrie und Psychotherapie, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Urologie und Radiologie.

„Für uns ist die Ausbildung junger Medizinerinnen und Mediziner weit mehr als ein Lehrauftrag. Sie ist eine Investition in die Zukunft unseres Hauses und in eine verlässliche medizinische Versorgung im Rhein-Hunsrück-Kreis. In den letzten fünf Jahren haben wir 25 PJ-ler als Assistenzärztinnen und -ärzte in den verschiedenen Abteilungen unserer Klinik eingestellt“, betont die PJ-Studienleiterin und Ärztliche Direktorin Dr. Elena Ribel.

Der Besuch aus Mainz machte deutlich: Die partnerschaftliche Zusammenarbeit lebt vom gemeinsamen Anspruch, medizinische Lehre modern, praxisnah und zukunftsorientiert zu gestalten. Davon profitieren neben den Studierende vor allem die Patientinnen und Patienten im Hunsrück.