Rudolf Weber in den Ruhestand verabschiedet

Der scheidende Geschäftsführer der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Rudolf Weber und seine Nachfolgerin im Amt, Sonja Orantek

Der scheidende Geschäftsführer der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Rudolf Weber und seine Nachfolgerin im Amt, Sonja Orantek

Mit einem feierlichen Gottesdienst hat die Stiftung kreuznacher diakonie ihren langjährigen Geschäftsführer des Geschäftsbereichs Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, Rudi Weber, in den Ruhestand verabschiedet. Der theologische Vorstand, Pfarrer Christian Schucht, dankte Weber für 38 Jahre im Dienst der Stiftung kreuznacher diakonie. Mit Weber gehe „ein Diakoniker durch und durch“, so Schucht. Das Haus verlasse er gut bestellt mit einem erfahrenen Team unter der Leitung seiner Nachfolgerin Sonja Orantek, die zum 1. Februar 2019 die Geschäftsbereichsleitung übernimmt.

Mit Weber tritt ein zuverlässiger „Ideengeber und Motor für gemeinsame Projekte“ ab, betonte Claudia Porr,Referatsleiterin im Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz und langjährige Wegbegleiterin von Weber. Der studierte Pädagoge trieb die fachliche Entwicklung in der Jugendhilfe entscheidend voran: Beispielhaft dafür sind der von ihm forcierte Aufbau sozialpädagogischer Pflegestellen und der sozialpädagogischen Familienhilfe. Außerdem kümmerte sich Weber bereits seit den 1990er Jahren um eine geeignete Betreuung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge. „Die Kinder- und Jugendhilfe in Rheinland-Pfalz verliert mit Rudi Weber einen Mitstreiter für junge Menschen, die benachteiligt sind“, sagte Porr. 

Auch Kolleginnen und Kollegen der Stiftung kreuznacher diakonie lassen Weber nur schweren Herzens ziehen, denn die Zusammenarbeit war stets von fachlicher Kompetenz geprägt und immer „auf Augenhöhe“.

„Zum Abschied alles Gute“ sangen die Hort-Kinder aus dem Kinderhaus Arche für Rudi Weber, der mit seinen zahlreichen Interessen auch im Ruhestand sicher keine Langweile haben wird. Als Ehemann und Vater von drei erwachsenen Kindern, als 1. Beigeordneter seiner Heimatgemeinde Schmißberg, als Weihnachts- und Obstbaum-Züchter sowie als passionierter Wanderer macht er sich optimistisch auf den Weg ins Privatleben.