Das Café Spurensuche der Diakonie Sozialstation Rheinböllen hat einen neuen Bus, der die Gäste der Tagespflege sicher und komfortabel transportiert. Arno Imig, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Diakonie Hunsrück, übergab das Fahrzeug an Pflegedienstleiterin Kerstin Jakobs und ihr Pflege- und Betreuungsteam. In der Marktstraße 6 hat der Ambulante Dienst der Seniorenhilfe der Stiftung kreuznacher diakonie ein gutes Domizil gefunden. Zur Seniorenwohnanlage gehört ein schöner, heller und großzügiger Gemeinschaftsraum, der auch von der Sozialstation genutzt werden darf. In dem wohnlichen Raum mit Holzboden ist das Café Spurensuche zu Hause, das ein beliebter Treffpunkt für die Seniorinnen und Senioren aus der Region und aus dem Haus ist.
„Die Förderung von Projekten der Alten- und Krankenhilfe, zu denen auch die Sozialstationen zählen, ist Aufgabe der Stiftung Diakonie Hunsrück, dafür haben wir ein jährliches Budget“, erklärte Vorsitzender Imig. Der Bus ist auch eine Anerkennung der Stiftung für die wertvolle Arbeit, die von dem Team der Sozialstation geleistet wird. Für die Stiftung kreuznacher diakonie dankte der Regionalleiter des Geschäftsbereiches Seniorenhilfe und Hospize, Daniel Shepherd Parker, für diese Spende: „Das ist wirklich ein Nutzen für die Klientinnen und Klienten vor Ort in der Tagespflege: wir können sie mit dem Fahrzeug zu Hause abholen“. Die Tagespflege übernimmt eine wichtige soziale Funktion, in einigen Bereichen der Diakonie Sozialstationen gibt es sechs bis acht Gruppen.
Während der Corona-Pandemie, als nichts stattfinden durfte, wurde der Treffpunkt von den Gästen schmerzlich vermisst. Deshalb wird auch immer ein Ausweichtermin gesucht, wenn das Café wegen Feiertagen ausfällt. Neben dem Kaffeeplausch erfreut sich das gemeinsame Singen großer Beliebtheit, auch Bewegung mit Tanzen und Sitztanz kommen gut an. Ein Termin der Jung und Alt begeisterte, war der Besuch der Kita-Gruppe in der Weihnachtszeit zum gemeinsamen Basteln mit den Gästen im Café Spurensuche. „Es ist auch eine Wertschätzung für die Seniorinnen und Senioren, wenn sie in einem schönen Fahrzeug gefahren werden“, unterstrich Diakon und Vorstandsmitglied Benedikt Schöfferle den Wert der überaus willkommenen Spende.
Schon die Anfahrt zum Café Spurensuche gehöre für die Gäste zum Programm des Nachmittags dazu, bestätigte Anja Bindges, Bereichsleiterin der Ambulanten Dienste. Oft würden die Fahrer gebeten, doch mal eine besondere Schleife zu fahren, weil manche Seniorinnen und Senioren nur noch selten aus dem Haus kommen und gerne eine Erinnerung auffrischen möchten. Der Bus ist für den Einsatz für das Café Spurensuche schon ausgebucht, so Kerstin Jakobs. Die Gruppe in Rheinböllen umfasst derzeit zwölf Personen, das Fahrzeug steht auch für Ausflugsfahrten zur Verfügung. „Das sind die absoluten Höhepunkte für unsere Gäste, wenn wir Ausflüge in den Tierpark oder zur Emmerichshütte machen, oder Eis essen gehen“, bekräftigt Jakobs.
