Neue Geschäftsführung Soziale Arbeit in der Wohnungslosenhilfe

Theresa Feldmann-Wüstefeld

Neue Geschäftsführerin Soziale Arbeit ist Theresa Feldmann-Wüstefeld (32)

Zum 1. Juni 2018 hat Theresa Feldmann-Wüstefeld die Geschäftsführung Soziale Arbeit des Geschäftsfelds Wohnungslosenhilfe der Stiftung kreuznacher diakonie übernommen. Sie leitet das Geschäftsfeld gemeinsam mit dem Betriebswirt Mario Forsch. Die 32-jährige studierte Pädagogin und Soziologin folgt auf Frieder Zimmermann, der nach mehr als 35 Dienstjahren in den Ruhestand ging.

Feldmann-Wüstefeld arbeitete bereits von 2012 bis 2015 im Sozialdienst der Wohnungslosenhilfe und bringt daher umfassende Sachkenntnis mit. Nach einem Umzug nach Leipzig arbeitete sie bei der Agentur für Arbeit, wo sie als Coachin für ehemals Langzeitarbeitslose zuständig war. Nun kehrte die gebürtige Zotzenheimerin zurück an die Nahe.

Ziel von Feldmann-Wüstefeld ist es, die Rechte der Menschen in Not zu stärken. Wohnungslose seien eine Randgruppe der Gesellschaft, die betroffenen Personen unterliegen Benachteiligungen und Ausgrenzungen. „Es kann jeden treffen“, so die neue Geschäftsführerin.

Eine ihrer derzeitigen Hauptaufgaben sieht sie darin, sich ein gutes Netzwerk aufzubauen und die Wohnungslosenhilfe der Stiftung kreuznacher diakonie mit den bestehenden Schwerpunkten, wie die Sicherung dezentraler Wohnangebote, optimal weiter zu führen. „Man muss gut vorausschauen, wo die Reise hingeht“, sagt Feldmann-Wüstefeld. Es sei notwendig, auf die sich ändernden Rahmenbedingungen frühzeitig zu reagieren und sich an die sich wandelnden Bedarfslagen anzupassen.

„Dazu braucht es Menschen, die sich mit Leidenschaft für die Rechte der in Not geratenen stark machen.“