Fünf Diakoninnen und Diakone eingesegnet

Einsegnung der neuen Diakoninnen und Diakone

Einsegnung der Diakoninnen und Diakone, v. l. n. r: Diakonin Doris Borngässer, Diakon Stefan Simon, Diakon Manfred Pusch, Diakonin Birgit Scheib, Diakon Uwe Bernhard, Diakon Jürgen Schuck, Pfarrer Christian Schucht

In das Amt der Diakonin oder des Diakons wurden am Sonntag eine Frau und vier Männer eingesegnet. Die Einsegnung nahmen im Auftrag der Evangelischen Kirche im Rheinland Pfarrer Christian Schucht, Theologischer Vorstand der Stiftung kreuznacher diakonie, und die Leiterin der Diakonenausbildung, Diakonin Doris Borngässer, in einem feierlichen Gottesdienst vor. Drei Diakone und eine Diakonin traten als neue Mitglieder in die Diakonische Gemeinschaft Paulinum ein.

Die neu eingesegneten Diakoninnen und Diakone arbeiten in unterschiedlichen Bereichen. Uwe Bernhard und Stefan Simon sind in den Diakonie Klinken Saarland tätig, Jürgen Schuck ist stellvertretender Einrichtungsleiter in der Wohnungslosenhilfe, Birgit Scheib arbeitet im Kirchenkreis Saar-Ost und Manfred Pusch in der Matthäusgemeinde in Bad Kreuznach. Mit der Einsegnung endete auch der Konvent der Diakonischen Gemeinschaft Paulinum, dem Zusammenschluss der Diakoninnen und Diakone der Stiftung kreuznacher diakonie. Er findet traditionell am ersten Adventswochenende statt.

Insgesamt 22 Einrichtungen der Landeskirchen bilden Diakoninnen und Diakone aus. Diese arbeiten je nach ihrer sozial-pflegerischen Fachausbildung in vielfältigen Bereichen von Kirche und Diakonie etwa in Krankenhäusern und Hospizen, in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, in der Seniorenhilfe, in Einrichtungen zur Sozialen Hilfe, im religionspädagogischen Bereich oder in Kirchengemeinden. Dort unterstützen sie Menschen in Not, begleiten und beraten sie. In ihrer Verkündigung treten sie für eine diakonische Theologie ein und vermitteln die Liebe Gottes in Wort und Tat.

Die Stiftung kreuznacher diakonie hat den Einstieg zur Diakonenausbildung vereinfacht. Neben der Teilnahme am Basiskurs Diakonie können Menschen, die in Kirche und Diakonie aktiv sind, sich über die Beteiligung an Wochenendseminaren und ein Motivationsschreiben qualifizieren.