Diakonenausbildung: Einstiegsvoraussetzungen geändert

Einsegnung Diakonin

Die Stiftung kreuznacher diakonie hat den Einstieg zur Diakonenausbildung vereinfacht. Neben der Teilnahme am Basiskurs Diakonie können Menschen, die in Kirche und Diakonie aktiv sind, sich über die Beteiligung an Wochenendseminaren und ein Motivationsschreiben qualifizieren.

Grundvoraussetzung bleibt weiterhin eine bereits absolvierte, mindestens dreijährigesoziale beziehungsweise sozialpflegerische Fachausbildung. „Viele Menschen, die sich für eine berufsbegleitende Diakonenausbildung interessieren, haben sich bereits mit dem Glauben intensiv auseinandergesetzt. Mit dem direkten Einstieg verkürzen wir die Ausbildungszeit auf zwei Jahre, achten aber zugleich weiterhin auf die fachliche und persönliche Eignung“, erläutert Pfarrer Christian Schucht, theologischer Vorstand der Stiftung kreuznacher diakonie.

Die berufsbegleitende Diakonenausbildung verbindet eine staatlich anerkannte mit einer diakonisch-theologischen Ausbildung. Sie wird im Auftrag der Evangelischen Kirche im Rheinland durchgeführt und schließt mit der Einsegnung zur Diakonin und zum Diakon ab. Nach Abschluss der zweijährigen Ausbildung arbeiten Diakoninnen und Diakone in ihrem erlernten Fachberuf in den unterschiedlichen Arbeitsfeldern von Kirche und Diakonie. Darüber hinaus übernehmen Diakoninnen und Diakone vielfältige Aufgaben in diakonischen Einrichtungen,Kirchengemeinden sowie in überregionalen kirchlichen Arbeitsfeldern. Sie gestalten den diakonischen Auftrag von Kirche und Diakonie in erzieherischen und pflegerischen Tätigkeiten, in der Sozialarbeit, der Heilpädagogik, der Bildung und Beratung, der Seelsorge sowie der Verkündigung.

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