Diakon Mario Klein ist neuer Ältester der Diakonischen Gemeinschaft Paulinum

Diakonische Gemeinschaft Paulinum - Diakon Mario Klein

Bringt frischen Wind in die Diakonische Gemeinschaft Paulinum: Diakon Mario Klein

Mit einem Stimmenanteil von 87 Prozent hat Diakon Mario Klein ein überzeugendes Votum seitens der Mitglieder der Diakonischen Gemeinschaft Paulinum bekommen. Der 50-Jährige hatte sich auf das Amt des neuen Ältesten – also die hauptamtliche geschäftsführende Leitung des Verbundes aus Diakoninnen und Diakonen sowie Mitarbeitenden innerhalb und außerhalb der Stiftung kreuznacher diakonie – beworben. Damit endet im Herbst eine lange Interimslösung, bei der Klaus Böcking, Doris Borngässer, Heike Gatzke und Michael Stahl die Geschäftsführung der Gemeinschaft als Quartett ehrenamtlich übernommen hatten. Mario Klein hat sich vorgenommen, „stark für die Gemeinschaft da zu sein und die diakonischen Werte wieder stärker in die Stiftung hinein – aber auch nach außen zu tragen.“ Anlässlich eines Konventes stellte er sich den Mitgliedern der Diakonischen Gemeinschaft vor. Für diejenigen, die dazu nicht eigens nach Bad Kreuznach anreisen konnten, wurde ein Film erstellt, der es allen 128 Mitgliedern ermöglichte, sich selbst ein Bild des Kandidaten zu machen. „Ich wünsche mir, meine bisherigen Erfahrungen einbringen zu können und dafür brauche ich eure Mitarbeit“, betonte Mario Klein. 1992 ließ er sich zum Diakon ausbilden. Die Grundlagen dafür wurden schon früh gelegt: viele Jahre wirkte Mario Klein ehrenamtlich beim CVJM und in Kirchengemeinden mit, wo er Programme für Jugendgruppen, Freizeiten und Zeltlager gestaltete. Seit 1996 ist der gelernte Erzieher, der zuvor eine Ausbildung zum Werkzeugmacher absolviert hatte, in verschiedenen Bereichen der Behindertenhilfe tätig.

Bis 2005 war er in einer therapeutischen Wohngruppe für Menschen mit geistiger Behinderung und herausforderndem Verhalten tätig, war dort auch in der Ambulanten Assistenz tätig und übernahm 2005 die Teamleitung für die tagesstrukturierenden Angebote im neu gegründeten Kompetenzzentrum für Menschen mit Autismus in Bad Kreuznach. 2018 kehrte er nach Meisenheim zurück, wo er die Einrichtungsleitung im Bereich des Stationären Wohnens für Menschen mit Behinderung im Bodelschwingh-Zentrum übernommen hatte. Ein Jahr später legte Mario Klein seinen Masterabschluss im „Management von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen“ ab, den er berufsbegleitend absolviert hatte. Jetzt packt der Diakon erneut die Umzugskisten, um von Bad Kreuznach aus das Amt des Ältesten auszuüben. „Ich will für alle ansprechbar sein und werde mich daher auch auf den Weg zu euch machen, damit wir uns begegnen können und uns gemeinsam weiter entwickeln“, versprach er. Schließlich sollten nicht nur die Mitglieder an allen Standorten der Stiftung in Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Hessen, sondern auch alle anderen im In- und Ausland mitgenommen werden – was angesichts der großen Entfernungen eine Herausforderung darstellt. Neben den Mitgliedern freut sich auch der Vorstand der Stiftung kreuznacher diakonie über die Wahl des neuen Ältesten. Stellvertretend für ihre drei Kollegen sagt Pfarrerin Sabine Richter: „Als Vorstand war es uns ein großes Anliegen, das Amt des Ältesten wieder einzurichten. Wir freuen uns, dass es nun durch Mario Klein mit einem in der Stiftung kreuznacher diakonie tief verbundenen Diakon besetzt werden konnte. Als Theologische Vorständin freue ich mich ganz besonders über die damit verbundene Stärkung des diakonischen Auftrags und auf eine segensreiche Zusammenarbeit. Wir haben viel zu tun. Hier bin ich dankbar mit Mario Klein einen tatkräftigen, erfahrenen Mitstreiter an der Seite zu haben.“