Bad Kreuznach | Konzert des „Ditzner Twintetts" im Luthersaal

Musik aus ganz unterschiedlichen Genres erklang beim Konzert des „Ditzner Twintetts“, das auf Einladung der Diakonischen Gemeinschaft Paulinum (DGP) im Luthersaal aufgetreten ist. Knapp 60 Gäste waren gekommen und ließen sich von Erwin Ditzner (Drums) und den Zwillingen Roland (Keyboard) und Bernhard Vanecek mitnehmen auf eine musikalische Reise der besonderen Art. Neben dem Keyboard hatte Roland Vanecek auch noch ein Sousafon mitgebracht, eine große Tuba, die in den 1890er Jahren auf Initiative des amerikanischen Komponisten John Philip Sousa in Zusammenarbeit mit dem Instrumentenbauer James Welsh Pepper entwickelt und nach Sousa benannt wurde.

„Ich sage lieber `tubaieren´ als `Tuba spielen´. Man muss nämlich hineinschlüpfen in dieses Instrument“, so der Musiker vor dem ersten Stück. Und dann entlockt er diesem Instrument Töne, die die Zuhörerinnen und Zuhörer auf die nächste Weide versetzen: es klingt nach muhenden Kühen. Lieder aus ganz verschiedenen Ländern und Epochen – unter anderem einem Stück aus der Zeit der Maya, das rekonstruiert wurde – standen auf dem Programm und man spürte, wie wichtig es den dreien ist, die Kuseler Musikantenland-Traditionen zu pflegen und weiter zu tragen. Das Publikum belohnte das mit viel Applaus, stehenden Ovationen und erst nach mehreren Zugaben durften die drei gehen. Die Mitglieder der DGP – ein Zusammenschluss der Diakoninnen und Diakone in der Stiftung kreuznacher diakonie sowie von Mitarbeitenden, die innerhalb und außerhalb der Stiftung tätig sind – freuen sich sehr über die positive Resonanz für diesen Abend.