13 Heilerziehungspfleger feiern Abschluss an der Fachschule für Sozialwesen
BAD KREUZNACH. Die Abkürzung „HEP“ steht in der Stiftung kreuznacher diakonie für Heilerziehungspflegerinnen und -pfleger. Ihr Einsatzfeld erstreckt sich von stationären Wohnformen in der Behindertenhilfe und den Familien- und Sozialen Hilfen bis hin zur Aufsuchenden Assistenz. Sie begleiten Menschen mit Beeinträchtigungen oft über biografische Abschnitte hinweg – teils ein Leben lang. Ziel ihrer professionellen Arbeit ist es, die Menschen zu befähigen, ihren Alltag nach eigenen Vorstellungen autonom zu gestalten. An der Fachschule für Sozialwesen der Stiftung wurde jetzt der Abschlussjahrgang mit 13 neuen Fachkräften gefeiert.
Klassenlehrerinnen und -lehrer machten bei der Feier im Luthersaal deutlich, wie sehr dieser hochgradig systemrelevante Beruf an der Schnittstelle von Pädagogik, Pflege und Psychologie arbeitet: „Sie machen mit ihrer Arbeit, mit ihrem Engagement, mit ihren Fachkenntnissen und mit ihrem Humor für die Menschen den Unterschied, der zeigt wie Vielfalt und Inklusion uns bereichert.“ .So waren auch bei der Feier Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtungen in der Sozialen Teilhabe aber auch in der Aufsuchenden Assistenz und anderen Förderbereichen im Saal und spendeten ihren Applaus für die Absolventinnen und Absolventen.
Denn diese 13 Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspfleger haben sich dafür entschieden, mit und für Menschen mit Beeinträchtigungen Räume für Begegnungen und Erfahrungen zu öffnen und an der Sensibilisierung der Öffentlichkeit mitzuwirken. Ihre Botschaft bleibt, dass Vielfalt eine Bereicherung für das gesellschaftliche Zusammenleben ist. Sie sichern mit ihrer Haltung das grundlegende Recht auf gesellschaftliche Teilhabe und überführen den theoretischen Begriff der Inklusion in die tägliche Praxis.
Die Fachschule gratuliert dem Abschlussjahrgang und sendet damit 13 Botschafter in ein Berufsleben, das mit ihrer heilpädagogischen Fachkompetenz die Lebensqualität vulnerabler Gruppen fördert und schützt. Denn eine demokratische Gesellschaft bemisst sich an ihrer Barrierefreiheit und Chancengleichheit – Werte, welche die neuen Fachkräfte täglich aktiv mitgestalten.