Bad Kreuznach | Diakonische Gemeinschaft Paulinum: Mario Klein zum Ältesten eingesegnet

Einsegnung des Ältesten der Diakonischen Gemeinschaft Paulinum - Mario Klein

v.l. Diakon Benedikt Schöfferle, die stellvertretende Älteste, Diakonin Nadine Höfler, Pfarrer Michael May, Diakon Mario Klein, Diakonin Doris Borngässer, Diakonin Heike Gatzke und der Vortsand Soziales der Stiftung kreuznacher diakonie, Sven Lange.

Mit einem feierlichen Gottesdienst wurde jetzt der Älteste der Diakonischen Gemeinschaft Paulinum (DGP), Diakon Mario Klein, in sein Amt eingeführt. Der 51-Jährige führt schon seit November 2022 die Geschäfte des Verbundes aus Diakoninnen und Diakonen sowie Mitarbeitenden innerhalb und außerhalb der Stiftung kreuznacher diakonie. Coronabedingt konnte die Einführung allerdings jetzt erst stattfinden. Pfarrer Michael May nahm in seiner Predigt Bezug auf den alttestamentlichen Propheten Jona und den Glauben an einen gnädigen Gott. Die Einladung Gottes, seine Zukunft zu gestalten, gelte für alle.

Nach dem Gottesdienst nutzten zahlreiche Gäste beim Empfang im Speisesaal des Mutterhauses die Gelegenheit zu Grußworten. Für den Vorstand der Stiftung kreuznacher diakonie überbrachte der Vorstand Soziales, Sven Lange, die besten Wünsche. Prinzessin Philippa zu Salm Salm überbrachte Klein als Kuratorin Glückwünsche.

Oberin Schwester Brigitte Lengert freute sich über die Einsegnung von Diakon Mario Klein, weil sie die Diakonische Gemeinschaft Paulinum in der Nachfolge der Diakonissen sieht und sich den diakonischen Werten verpflichtet fühlt. Der Älteste hat sich vorgenommen, „stark für die Menschen da zu sein und die diakonische Prägung der Stiftung kreuznacher diakonie nach innen und außen mitzugestalten.“ 

1992 ließ er sich zum Diakon ausbilden. Die Grundlagen dafür wurden schon früh gelegt: Viele Jahre wirkte Mario Klein ehrenamtlich beim CVJM und in Kirchengemeinden mit, wo er Programme für Jugendgruppen, Freizeiten und Zeltlager gestaltete. Seit 1996 war der gelernte Erzieher, der zuvor eine Ausbildung zum Werkzeugmacher absolviert hatte, in verschiedenen Bereichen der Behindertenhilfe beschäftigt.

Bis 2005 betreute er in einer therapeutischen Wohngruppe Menschen mit geistiger Behinderung und herausforderndem Verhalten in Meisenheim. Dort hat er auch Erfahrungen in der  Ambulanten Assistenz gemacht. 2005 übernahm er die Teamleitung für das neu gegründete Kompetenzzentrum für Menschen mit Autismus in Bad Kreuznach. 2018 kehrte er nach Meisenheim zurück, wo er eine Einrichtung im Bereich des Stationären Wohnens für Menschen mit Behinderung im Bodelschwingh-Zentrum leitete. Zuvor hatte er  berufsbegleitend ein Masterstudium in „Management von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen“ absolviert. Das Büro des Ältesten findet sich im Mutterhaus in Bad Kreuznach.