Asbach | Asbacher Hütte freut sich auf viele Besucher

Stiftung kreuznacher diakonie/Andrea Djifroudi

Tag der offenen Tür in der Werkstatt für Menschen mit Beeinträchtigungen am 4. September

ASBACHER HÜTTE. Auf der Asbacher Hütte, Teil der Werkstätten kreuznacher diakonie gGmbH, wird Vielfalt und Teilhabe auf vielen Ebenen gelebt. Dazu gehört auch einmal im Jahr ein Tag der offenen Tür, zudem alle eingeladen werden, die Interesse an der Arbeit und dem Alltag in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen haben. Am Freitag, 4. September, 10 bis 17 Uhr, zeigen die Beschäftigten, was die Einzigartigkeit dieses Betriebs ausmacht. Betriebsleiter Matthias Winau: „Bei uns greifen Naturschutz, Teilhabe, Handwerk und professionelle Industriemontage ineinander. Das Ganze in einem Arbeitsumfeld, das Stärken fördert, Sicherheit und Ruhe gibt, uns und unsere Beschäftigten stolz macht!“

Die Gäste erwartet nicht nur ein buntes Programm, leckeres Essen und Trinken, verschiedene Aktionsstände, Produkte der Werkstatt und vieles mehr. Sie lernen auch das Leben im Bereich der Werkstätten für Menschen mit Behinderung kennenlernen. Denn wer hier auf dem bioland-zertifizierten Hüttenhof, in der Metzgerei, der Goldschmiede, dem Garten- und Landschaftsbau oder der Industriemontage arbeitet, hat nicht nur einen „Job“. Berufliche Bildung und andere gemeinsame Aktivitäten wie etwa die Tanzgruppe „The Fighters“ oder die Playbackshow-Gruppe bereichern das Angebot. Neben der Besichtigung der Werkstätten haben die „Fighters“ und die Playbackshow seit vielen Jahren einen feste Programmpunkte beim Tag der offenen Tür. 

Dieser Tag ist auch eine richtige Kontaktbörse für die Besucherinnen und Besuchern, die hier erleben können, was die Arbeit hinter der Produkten des Bioland-zertifizierten Hüttenhofs ausmacht. Als Bioland-Betrieb wird hier streng im Einklang mit der Natur gearbeitet. Menschen mit Behinderung finden hier eine sinnstiftende Arbeit, die viel Spaß macht und ihre Stärken und ihr Tempo als Maßstab nimmt. Das Geflügelfleisch und den Honig verkaufen die Beschäftigten nicht nur im Hofladen, sie sind auch auf Wochenmärkten der Umgebung unterwegs. 

Matthias Winau betont: „Wir züchten bedrohte Haustierrassen, um die genetische Vielfalt für die Zukunft zu sichern. So sind wir auch ein Lernort Bauernhof. Das heißt: Wir öffnen unsere Tore für die nächste Generation! Schulen und Kitas sind bei uns herzlich willkommen, um den Hof als außerschulischen Lernort kennenzulernen. Hier erleben Kinder hautnah, wo Lebensmittel herkommen, wie Inklusion funktioniert und warum der Schutz seltener Tierrassen so wichtig ist.“ Er und die Beschäftigten der Asbacher Hütte freuen sich auf viele Gäste beim Tag der offenen Tür.