Kurs 0510-A-22

Verhaltensmodifikation und Kommunikation bei Menschen mit mittleren oder schweren geistigen Beeinträchtigungen

Menschen mit eingeschränkten Möglichkeiten zur Kommunikation können Verhaltens-beeinträchtigungen in Form von Auto- und Fremdaggressionen zeigen. Die Schwierigkeiten mit ihrer Umwelt adäquat in Kontakt treten zu können, führen häufig zu Frustrationen und Resignation, die auf Dauer, einem traumatischen Erleben ähnlich, ihre Wirkung entfalten.
Im Wohngruppenalltag sind Mitarbeitende häufig mit den Folgen von Verhaltensbeeinträchtigungen konfrontiert, sie können oft nur situativ reagieren, ohne sich der grundsätzlichen Problematik widmen zu können.

Inhalte:
- Einführung in das Konzept der Verhaltensmodifikation
- systematische Beobachtung als Voraussetzung einer strukturierten Vorgehensweise
- Methode der unspezifischen Desensibilisierung
- Unterstützte Kommunikation im Alltag

Nutzen:
Mit dieser Fortbildung können Sie Handlungsansätze, Methoden und Konzepte für die betroffenen Menschen aus Ihren Wohngruppen erstellen. Sie verfügen im Anschluss situativ über deutlich mehr Handlungsalternativen, die mithin Eskalation oder Traumatisierungen verhindern oder lindern. Außerdem können Sie Unterstützte Kommunikation (UK) für die Zwecke der Verhaltensmodifikation wirkungsvoll einsetzen

Seminarnummer:
0510-A-22
Ort:
Akademie, Bad Kreuznach
Teilnehmerzahl:
12 bis 16
Zielgruppe:
Mitarbeitende in Wohngruppen der sozialen Teilhabe, die bereits über pädagogische Fachkenntnisse verfügen
Leitung:
Uwe Becker, Dipl. Sozialpädagoge, langjähriger Leiter therapeutischer Wohngruppen (a.D.) Sabine Becker, Diakonin, Heilerziehungspflegerin, Fachkraft für unterstützte Kommunikation
Datum:
Di, 10. Mai 2022
Folgedaten:
bis Mi, 11. Mai 2022
Beginn / Ende:
9 Uhr - bis 16.30 Uhr Uhr
Teilnahmegebühr:
140,00 €  (für Mitarbeitende der Stiftung kreuznacher Diakonie)
170,00 €  (für Externe)