Kurs 0919-22

Deeskalation in der Pflege

Physische und verbale Angriffe gegen Angestellte im pflegerischen Bereich kommen immer öfter vor. Auslöser für diese Aggressionen vonseiten der Patient(inn)en, Bewohner(innen) oder ihren Angehörigen gegenüber Beschäftigten im pflegerischen Bereich sind vielseitig und oft sehr individuell. Entsprechende Persönlichkeitsmerkmale der jeweiligen Personen, Ängste, Unsicherheiten, aber auch eine niedrigere Hemmschwelle sind nur einige Ursachen. Für Pflegende ist es deshalb besonders wichtig, eskalierende Situationen frühzeitig erkennen und entsprechend reagieren zu können. In diesem Seminar erlenen Sie deshalb geeignete Deeskalationsmaßnahmen, um Gefährdungen und damit einhergehende Belastungssituationen in Ihrem Berufsalltag reduzieren zu können.

Inhalte:
- Erlernen und Beherrschen von verbalen Deeskalationstechniken
- Entwicklung einer Grundhaltung zum Umgang mit Aggression und Gewalt
- Aggressionspotenzial frühzeitig erkennen
- Ausbau der vorhandenen der Handlungsfähigkeit
- Sicheres und angstfreies Arbeiten
- Erlenen von Techniken zum Eigenschutz und Schutz anderer

Nutzen:
Im Umgang mit zunehmend aggressiven Situationen werden Ihre vorhandenen Kompetenzen verbessert. Ihre Fähigkeiten werden gestärkt und Ihnen stehen zusätzliche Handlungsmöglichkeiten zur Verfügung, um frühzeitig die jeweiligen Konfliktsituationen zu erkennen. Sie sind in der Lage, sich im Team gegenseitig zu unterstützen und werden sicherer und angstfreier arbeiten.

Seminarnummer:
0919-22
Ort:
Akademie, Bad Kreuznach
Teilnehmerzahl:
12 bis 16
Zielgruppe:
Mitarbeitende in der Pflege
Leitung:
Sven Keitel, Dipl.-Pflegewirt (FH), Vitos Klinikum Rheingau Claus Staudter, Zentral Institut für Seelische Gesundheit
Datum:
Mo, 19. September 2022
Folgedaten:
bis Di, 20. September 2022
Beginn / Ende:
9 Uhr - bis 16.30 Uhr Uhr
Teilnahmegebühr:
230,00 €  (für Mitarbeitende der Stiftung kreuznacher Diakonie)
275,00 €  (für Externe)
Anmerkungen:
Fortbildungspunkte für beruflich Pflegende: 10