Kurs 0909-21

Rechtsfragen in der Pflege mit Schwerpunkt freiheitsentziehende Maßnahmen

Freiheitsentziehende Maßnahmen sind in ärztlichen und pflegerischen Berufsfeldern noch immer eine Quelle für rechtliche Unsicherheiten. Die jüngsten Rechtsänderungen, die nun auch eine richterliche Genehmigung bei Kindern und Jugendlichen erforderlich machen, tun ein Übriges. In diesem Seminar werden wir alle Möglichkeiten erarbeiten, auf die freiheitsentziehende Maßnahmen gestützt werden können. Und Sie erfahren, wie das alles rechtssicher überprüft, kommuniziert und dokumentiert wird. Dabei wird es nicht trocken und staubig.

Inhalte:
- Einführung ins strafrechtliche Denken: das Ebenen-Modell
- Was sind freiheitsentziehende Maßnahmen?
- Rechtfertigungsgrund: Einwilligung
- Einwilligung durch Angehörige
- Einwilligung durch andere Personen
- Richterliche Genehmigung und Eilbedürftigkeit
- Rechtfertigungsgrund: Eigen- und Fremdgefährdung
- Gefahrenabwehr: Prognosen und ihre Basis
- Präventive Notwehr?
- Überprüfungsintervalle
- Geeignete Dokumentation
- Konfliktvermeidende Strategien

Nutzen:
Nach dem Seminar werden Sie wissen, wann und wie man freiheitsentziehende Maßnahmen durchführt, ohne selbst in rechtliche Schwierigkeiten zu geraten.

Seminarnummer:
0909-21
Ort:
Akademie, Bad Kreuznach
Teilnehmerzahl:
12 bis 16
Zielgruppe:
Mitarbeitende aller Gesundheitsfachberuf auf allen Ebenen
Leitung:
Ute Coulmann, Rechtsanwältin
Datum:
Do, 9. September 2021
Beginn / Ende:
9 Uhr - bis 16.30 Uhr Uhr
Teilnahmegebühr:
80,00 €  (für Mitarbeitende der Stiftung kreuznacher Diakonie)
100,00 €  (für Externe)
Anmerkungen:
Fortbildungspunkte für beruflich Pflegende: 8