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Stiftung kreuznacher diakonie
Bad Kreuznach
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17.01.2018 1. Palliativmedizinisches Kolloquium

Aufgabe der Palliativmedizin ist es, ein Sterben in Würde zu ermöglichen. Damit dies gelingen kann, braucht es mehr als die Linderung von Schmerzen und anderer quälender Symptome. Ebenso wichtig ist es, die sterbenden Menschen in ihrer seelischen Not und Verzweiflung aufzufangen. Ärzte, Pflegekräfte und ehrenamtliche Begleiter sind dabei ebenso gefordert und bisweilen überfordert wie Angehörige und enge Freunde. Am Mittwoch, 17. Januar, stellt Jan Gramm, Psychologe am Frankfurter Institut für Palliativpsychologie, eine wissenschaftlich erprobte Variante des Gegensteuerns vor: Die psychologische Kurzintervention der Würdezentrierten Therapie (Dignity Therapy). Beginn ist um 18 Uhr im Luthersaal der Stiftung kreuznacher diakonie, Ringstraße 60. Die Teilnahme ist kostenlos und steht jedem offen.

Bei der Würdezentrierten Therapie kommt ein Fragenkatalog zum Einsatz, mit dessen Hilfe der Betreuende ein Gespräch mit sterbenden Patienten in existentieller Not führt. Gefragt wird nach wertvollen Momenten, nach Dingen, die den Sterbenden mit Stolz erfüllen, nach Erinnerungen und Erfahrungen, die er weitergeben möchte, nach Unausgesprochenem, das noch gesagt werden will. Dieses Gespräch wird aufgezeichnet, in Textform gebracht und mit dem Patienten besprochen. Er erhält die Abschrift ausgehändigt - als Hinterlassenschaft für die Angehörigen. Die Intervention ist gut erforscht und gilt als sehr wirksam für Patienten und Angehörige. Denn sie trägt dazu bei, die letzte Lebensphase als sinnhaft und würdevoll zu erleben.

Datum: Mittwoch, 17. Januar 2018

Zeit: 18 Uhr

Wo: Luthersaal der Stiftung kreuznacher diakonie, Ringstr. 60, 55543 Bad Kreuznach

Die Teilnahme ist kostenlos.






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