Programme

Wir bieten verschiedene Bildungsmaßnahmen für Beschäftigte sowie für Mitarbeiter an. 

Fachpraktiker / Fachpraktikerin für Lagertätigkeiten

Beschäftigte, die sich für eine Tätigkeit im Lager interessieren – ob in einer Werkstatt oder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt – können sich zum Fachpraktiker bzw. zur Fachpraktikerin für Lagertätigkeiten weiterbilden. Die 18-monatige Fortbildung schließt mit einer mündlichen und schriftlichen Prüfung ab, der Abschluss ist IHK-zertifiziert.
Die Fortbildung zum Fachpraktiker bzw. zur Fachpraktikerin besteht aus sieben dreitägigen Modulen, in denen Kompetenzen z.B. in den Bereichen Arbeitssicherheit, Einsatz von Arbeitsmitteln, Annahme und Lagerung von Gütern, Verpackung und Versand, Umweltschutz sowie Qualität vermittelt werden. Die theoretischen Lehreinheiten finden in der Tagungsstätte für Berufliche Bildung in Bad Sobernheim statt, die Praxiseinheiten im Werkstattsbereich Riegelgrube in Bad Kreuznach und der Werkstatt xy der Lebenshilfe.
 

kukuk

Das Seminarprogramm kukuk richtet sich an Menschen mit Lernschwierigkeiten. Es vermittelt ihnen Schlüsselkompetenzen in den Bereichen Kommunikation, Konfliktbewältigung und Kooperation. In einem Aufbaumodul können sie sich außerdem in Grundlagen des Kundenkontakts üben.
Die Stiftung kreuznacher diakonie bietet in regelmäßigen Abständen kukuk-Schulungen an, sowohl als Gesamtkurs als auch als Schulung in ausgewählten Kompetenzbereichen. Sie stehen den Beschäftigten im Arbeitsbereich der Werkstätten, Teilnehmenden im Berufsbildungsbereich und Beschäftigten von job|inklusivo und dem Markthaus zur Verfügung.

ZERA

Über ihre Arbeit nehmen wir am gesellschaftlichen Leben teil, strukturieren den Tagesablauf und pflegen soziale Kontakte. Für psychisch kranke Menschen gewinnen diese Themen häufig an Wichtigkeit. Das Programm ZERA („Zusammenhang zwischen Erkrankung, Rehabilitation und Arbeit“) setzt deshalb genau hier an. Durch das strukturierte Angebot werden  Informationen und Problemlösestrategien vermittelt und in den regelmäßigen Treffen besteht die Möglichkeit sich mit anderen auszutauschen, was oft als sehr wohltuend und entlastend wahrgenommen wird. Neben Wissensvermittlung, Einschätzung der aktuellen Belastbarkeit und Stärken lernen die Teilnehmenden verschiedene Selbsthilfe- und Bewältigungsmöglichkeiten kennen und bauen Handlungskompetenzen auf. So können sie zunehmend mehr Einfluss auf ihr Wohlbefinden und ihr Leben zurückgewinnen, berufliche Möglichkeiten weiterentwickeln und individuelle Ziele leichter erreichen.  In der Regel führt dies zu einer größeren persönlichen Zufriedenheit und einer längerfristigen psychischen Stabilisierung.

Deeskalationstraining

Der Umgang mit aggressionsbehafteten Situationen ist für alle Beteiligten belastend. Deeskalationsmaßnahmen und Gewaltprävention sind uns deshalb ein zentrales Anliegen und unsere Mitarbeitenden nehmen regelmäßig an Deeskalationstrainings teil.

Das in diesem Rahmen geschulte Deeskalationstraining nach ProDeMA ist ein Präventionskonzept zum professionellen Umgang mit Gewalt und Aggression. Es sensibilisiert Mitarbeitende für eigenes und fremdes Stressverhalten, damit sie in angespannten Situationen Handlungskompetenz bewahren. Mitarbeitende erhalten durch gezielte Wahrnehmungslenkung und deeskalierend wirkende Kommunikationsstrategien wertvolle Unterstützung im Umgang mit Gewalt. 

Kernelemente unseres regelmäßig durchgeführten Deeskalationstrainings sind: