Anästhesie

Eine der Haupttätigkeiten der Fachabteilung Anästhesie unter Leitung von Dr. Gerd Engers ist das Einleiten, Überwachen und Beenden von Narkosen. Fachärzte für Anästhesiologie und Fachpflegekräfte begleiten und überwachen Sie, während Sie „schlafen“ und haben bei allen operativen Eingriffen und Untersuchungen mit Betäubung ein Auge auf Ihre Herz-Kreislauf-Werte. Vor einer Operation besprechen wir in der Anästhesiesprechstunde mit Ihnen das Vorgehen und mögliche Risikofaktoren. Der zuständige Anästhesist macht sich ein Bild von Ihrem gesundheitlichen Zustand und wählt dann das am besten geeignete Narkoseverfahren aus. Ziel ist es, die Narkose so lang wie nötig, jedoch auch so kurz und angenehm wie möglich zu gestalten.

Es sind verschiedene Verfahren möglich, um Sie in den „Schlaf“ zu versetzen:

Vollnarkose



Bei der Vollnarkose stellen die Fachärzte medikamentös einen tiefen, schlafähnlichen Zustand, verbunden mit einer Unterdrückung des Schmerzempfindens her. Falls erforderlich wird zudem eine Erschlaffung der Muskeln eingeleitet. Dieser Narkosezustand wird für die Dauer des operativen Eingriffs kontrolliert aufrechterhalten.

Die Aktivität des Gehirns wird dabei genau gemessen und kontrolliert, die Atemwege werden überwacht und freigehalten. Ihr Blutkreislauf unterliegt einer konstanten Überwachung. Bereits zum Ende der Operation wird eine Schmerztherapie eingeleitet und nach der Narkose kommen unsere Patienten in einen Bereich, wo Sie weiter engmaschig überwacht bleiben.

Teilnarkose

Bei einer Teilnarkose werden nur die Körperstellen betäubt, die auch behandelt werden. Meist geschieht dies bei kleineren operativen Eingriffen. Dabei unterbrechen die verabreichten Medikamente die Schmerzweiterleitung vom Operationsgebiet zum zentralen Nervensystem. Dies erreichen wir, indem wir Lokalanästhetika in die Umgebung von Nerven oder Nervenbahnen spritzen.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen rückenmarksnahen Verfahren (Peridural- und Spinalanästhesie) sowie peripheren Verfahren (Plexus- oder Nervenblockaden). Bei den peripheren Verfahren wird in unserer Klinik grundsätzlich der Nerv oder das Nervenbündel mit Ultraschall dargestellt. Damit wird eine exakte Platzierung der Medikamente erreicht. Auf Wunsch können diese Verfahren durch einen Dämmerschlaf (Sedierung) ergänzt werden.
 

Ihr Ansprechpartner

Dr. med. Gerd Engers
Chefarzt

Diakonie Krankenhaus - Kirn
Jahnstraße 11
55606 Kirn

Tel.: 0671/605-2150, 06752 /133-640
Fax: 0671/605-2152

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Ihre Ansprechpartnerin

Christiane Hoffmann-Pinzka
Sekretariat

Diakonie Krankenhaus - Bad Kreuznach
Ringstraße 64
55543 Bad Kreuznach

Tel.: 0671/605 -2150
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