Kinderchirurgie

Der Gedanke, dass das eigene Kind operiert werden muss, macht erstmal Angst. Den Kindern, die oft noch nie im Krankenhaus waren, und erst recht den Eltern, die ihren Kindern das natürlich am liebsten ersparen würden. Wir verstehen diese Ängste und nehmen sie ernst. Aber wir versichern Ihnen, dass wir Ihnen ganz genau erklären, was notwendig ist und auch eventuelle Risiken klar benennen. Wir Chirurgen arbeiten Hand in Hand mit den Kollegen der Kinder- und Jugendmedizin, die im vierten Stockwerk unsere Patienten mit betreuen; bei schwerwiegenden Verletzungen oder Erkrankungen verfügen unsere Kinderärzte über eine Kinder-Intensivstation.

Besonders häufig operieren wir Leistenbrüche, Nabelbrüche und Wasserbrüche (Hydrozele, Flüssigkeitsansammlungen im Hodensack) sowie Vorhautverengungen (Phimosen), aber auch angeborene Magenausgangsverengungen. Sehr häufig ist zudem die minimal-invasive Versorgung von Brüchen an Armen und Beinen; die früher übliche und für Kinder besonders lästige Ruhigstellung durch einen Gipsverband lässt sich in der Regel vermeiden.