Onkologische Chirurgie

Unter Onkologischer Chirurgie versteht man Operationen, die bei bösartigen Tumorerkrankungen durchgeführt werden. Für jeden unserer Tumorpatienten arbeiten erfahrene Spezialisten verschiedener Fachgebiete ein individuelles Behandlungskonzept aus, das auf den neuesten Leitlinien basiert.

Zu den beteiligten Disziplinen zählen Viszeralchirurgie, Gastroenterologie, Innere Medizin, Diabetologie, Endokrinologie, Intensivmedizin, Onkologie, Radiologie und Strahlentherapie.

Eine Tumorkonferenz, geleitet von Chefarzt Privatdozent Dr. Thorsten Plusczyk, vernetzt sektorübergreifend die stationäre und die ambulante Behandlung sowie eine gegebenenfalls notwendige palliative Versorgung. Die beteiligten Abteilungen werden von hervorragend ausgestatteten Praxen für Röntgendiagnostik (CT, MRT, Szintigraphie) und Strahlentherapie unterstützt. Somit bietet unser Klinikum individuelle Vorsorge, Diagnostik und Therapie aus einer Hand.

Kann eine bösartige Erkrankung geheilt werden? 

Auch wenn oft eine begleitende Therapie durch Chemotherapie und/oder Strahlentherapie zur Prognoseverbesserung notwendig ist, bleibt die Operation, insbesondere bei Magen-Darm-Tumoren, Hauptbestandteil einer erfolgreichen Tumortherapie.

In frühen Tumorstadien ist eine Heilung durch alleinige Operation mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit möglich. In späteren Stadien der Krebserkrankung kann eine vorgeschaltete Chemo- und/oder Strahlentherapie, beziehungsweise durch eine nachgeschaltete Chemotherapie die Operationsergebnisse wesentlich verbessern, so dass auch hier noch eine Heilung mit hoher Wahrscheinlichkeit möglich ist.

Eine vorgeschaltete Chemo- und/oder Strahlentherapie kann einen Tumor so weit verkleinern, dass eine Operation möglich wird und komplikationsarm durchgeführt werden kann. Damit schaffen wir einen prognostisch günstigen Verlauf.

Operation bei fortgeschrittenen Tumoren? 

Auch bei fortgeschrittenen bösartigen Erkrankungen im Magen-Darm-Bereich kann eine Operation mit oder ohne Kombination mit Chemo- und/oder Strahlentherapie sinnvoll sein. Insbesondere, wenn so das Einwachsen in benachbarte Organe oder ein Darmverschluss vermieden werden kann. Durch eine Bypass-Operation, also eine Tumorumgehung, kann die natürliche Nahrungsaufnahme erhalten werden.

Was passiert, wenn ich mich nicht operieren lasse? 

Die Entscheidung für oder gegen eine Operation liegt schlussendlich einzig bei Ihnen. Es gibt jedoch typische Verläufe und absehbare Komplikationen, über die Sie Bescheid wissen und die Sie in Ihre Entscheidung einbeziehen sollten. In einem persönlichen Beratungsgespräch bieten wir Ihnen gern die Möglichkeit, sich umfassend zu informieren.

„Chirurgie bedeutet Vertrauen und direkte Verantwortungsübernahme für den Patienten. Deswegen tragen wir die Entscheidung gemeinsam mit Ihnen, egal ob sie sich für oder gegen eine Operation entscheiden.“
Chefarzt PD Dr. med. Thorsten Plusczyk

Aus Achtung vor dem Recht auf Selbstbestimmung hat die Stiftung kreuznacher diakonie eine Broschüre entwickelt, in der Therapiezieländerungen von kurativer (heilender) zu palliativer (lindernder) Therapie bis hin zur Sterbebegleitung beschrieben und vereinbart werden können.

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