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kreuznacher diakonie
Bad Kreuznach
     

    Endoskopische Viszeralchirurgie

    Dr. Nihad Sardoschau (dritter von links) und das Leitungsteam der Saarland Kliniken kreuznacher diakonie
    Dr. Nihad Sardoschau (dritter von links) und das Leitungsteam der Saarland Kliniken kreuznacher diakonie

    Dr. med. Nihad Sardoschau trat am 1. Februar 2010 seinen Dienst als Sektionsleiter der Endoskopischen Viszeralchirurgie an. Damit baut das Evangelische Krankenhaus Saarbrücken seinen Schwerpunkt Minimal invasive Chirurgie weiter aus.

    Der Facharzt für Allgemeinchirurgie, Viszeralchirurgie und Unfallchirurgie wechselt vom St. Elisabeth-Krankenhaus in Saarlouis an das EVK. „Wir freuen uns, mit ihm einen geeigneten Facharzt mit umfangreichen Erfahrungen gefunden zu haben, der ein breites Spektrum der Chirurgie abdeckt.“, sagt Geschäftsführer Joachim Krekel. Dr. Sardoschau wird als Oberarzt eine leitende Position übernehmen und als Sektionsleiter für den Bereich Endoskopische Viszeralchirurgie verantwortlich sein. Dr. Sardoschau wurde in Arbil im Irak geboren, studierte Medizin in Bagdad und absolvierte dann seine Facharztausbildungen im Saarland. In leitender Funktion war er am St. Michael Krankenhaus in Völklingen tätig, bevor er nach Saarlouis wechselte.

    Schonende und schmerzarme Operationen
    Er ist spezialisiert auf endoskopische, auch minimal invasive Operationen wie Galle, Blinddarm, Leisten- und Bauchdeckenbrüche sowie Dickdarmeingriffe. „Diese Eingriffe sind für die Patienten wesentliche schonender und schmerzärmer als herkömmliche Bauchoperationen“; schwärmt Sardoschau.

    Speziell bei Gallenoperationen verfügt er über umfangreiche Erfahrungen und operiert nach dem neuesten Stand der Medizin mit nur einem Schnitt. Diese Methode wird bisher erst an wenigen Kliniken in Deutschland angeboten.

    Förderung junger Ärzt/-innen aus dem Irak
    Zusätzlich zu seiner ärztlichen Tätigkeit engagiert sich Dr. Sardoschau für junge Ärzte und Ärztinnen aus dem Irak, um ärztlichen Nachwuchs in der Region zu rekrutieren. Er ist Präsident des „Förderzentrums für kurdische Studierende und Wissenschaftler aus dem Irak e.V.“ und konnte mit seinem Verein in den letzten 8 Jahren bereits 18 junge Ärzte nach Deutschland vermitteln. „Dabei handelt es sich überwiegend um Stipendiaten der regionalen, kurdischen Regierung“, betont Sardoschau. In seiner Funktion hilft er den jungen Medizinern bei den erforderlichen Formalitäten, organisiert medizinische Fortbildungen, Vorträge, Besuche von Politikern des jeweils anderen Landes und reist einmal jährlich selbst in den Nord-Irak zum Operieren und um Vorträge zu halten.






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