UnfallchirurgieEtwa die Hälfte der gesamten Operationen - etwa 1250 pro Jahr - betrifft die Unfallchirurgie. Schon seit Jahren werden hier die modernsten Osteosyntheseverfahren mit winkelstabilen Titanplatten und unaufgebohrten Titannägeln durchgeführt. Damit können sämtliche Frakturen stabilisiert und einer frühfunktionellen Bewegungstherapie zugeführt werden. Die verletzte Extremität erlangt dadurch in der Regel eine schnellere Gelenkbeweglichkeit und Funktion zurück. Gerade bei älteren Patient/-innen kann häufig auf eine Metallentfernung verzichtet werden. Bei komplizierten offenen Frakturen bewährt sich immer noch die vorübergehende Anlage eines Fixateur externe, des sogenannten "äußeren Spanners". Hier muss besonderes Augenmerk auf die zum Teil stark beschädigte Haut gelegt werden. Nach Stabilisierung und Infektfreiheit der primär mit Kunsthaut abgedeckten offenen Wunde können anschließend Hauttransplantationen zum endgültigen Verschluss vorgenommen werden. Der Anteil verunfallter älterer und alter Patient/-innen steigt immer weiter an, besonders betroffen sind das Hüft- und das Schultergelenk. Hier werden spezielle Hüftendoprothesen und Schulter-Traumaprothesen bei entsprechenden Frakturen implantiert. Im ambulanten Bereich werden viele kleinere Metallentfernungen durchgeführt. Dafür steht die Station 7A im 7. Stock zur Verfügung. Ein weiteres Standbein ist die arthroskopische Kniegelenkschirurgie. Neben einfachen Meniscusrissen werden auch Entlastungsoperationen nach Kniescheibenverrenkungen (sogenanntes "lateral release") sowie Kreuzbandplastiken durchgeführt. Hinzu kommen Operationen an Hand und Fuß bei Nervenkompressionssyndromen (z. B. Carpaltunnelsyndrom, Tarsaltunnelsyndrom) sowie Kontrakturen (z. B. Dupuytren`schen Kontraktur) und die Beseitigung von Sehnenverletzungen.
IHR ANSPRECHPARTNER | IHR ANSPRECHPARTNERJoachim Bloch Oberarzt FA für Chirurgie und Unfallchirurgie KONTAKT
ADRESSEChirurgische Abteilung (6. Etage) Ringstraße 64 55543 Bad Kreuznach ANFAHRTWEITERE KONTAKTE |

