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Schulklasse interviewt Tischtennis Champion (8.9.2008)

Besonders beeindruckten die sportmedizinischen Geräte im Olympiazentrum
Besonders beeindruckten die sportmedizinischen Geräte im Olympiazentrum

Acht Schülerinnen und Schüler der Bethesdaschule kreuznacher diakonie besuchten mit ihrer Klassenlehrerin den Paralympicsteilnehmer Selcuk Cetin vor seinem Abflug nach Peking. Sie trafen den Rollstuhl-Tischtennisspieler und früheren Bethesda-Schüler im Olympiazentrum im Martin-Luther-Haus der kreuznacher diakonie. „Sport verleiht Selbstbewusstsein und der sportliche Erfolg von Selcuk Cetin ist ein Ansporn für die Jugendlichen. Als ehemaliger Schüler unserer Schule, der später die Hauptschule und das Gymnasium besucht und Abitur gemacht hat, ist er natürlich auch ein Vorbild“, berichtet Klassenlehrerin Ines Feix.

Viele Fragen an den erfahrenen Paralympioniken
Die Siebtklässler der Klasse für Lernbehinderte hatten viele Fragen an Selcuk Cetin vorbereitet, der bereits vor vier Jahren Teilnehmer der Paralympics in Athen war. Besonders interessiert waren sie an der Rollstuhltechnik, die für das schnelle Tischtennisspiel notwendig ist. So zeigte ihnen Selcuk, wie er die Räder „in Sturz“ stellt um besonders wendig zu sein. In seiner Vorbereitungsphase absolvierte er acht Trainingseinheiten in der Woche, wofür ihn sein Arbeitgeber, das Diakonie Krankenhaus, teilweise freigestellt hatte.

Fächerübergreifendes Lernen
Für die 12- bis 14-jährigen stand das Thema Olympia und Paralympics für mehrere Wochen auf dem Lernplan. „Wir beschäftigen uns im fächerübergreifenden Lernen mit den Paralympics“, erzählt Feix, „die Schüler und Schülerinnen stellen eine Mappe zusammen und werden ihre Ergebnisse präsentieren.“

 

 






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