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Brustzentrum der Hunsrück Klinik zertifiziert

PD Dr. Hans Walter Eibach ist Chefarzt der Abteilung Gynäkologie/Geburtshilfe und des Brustzentrums in der Hunsrück Klinik kreuznacher diakonie.
PD Dr. Hans Walter Eibach ist Chefarzt der Abteilung Gynäkologie/Geburtshilfe und des Brustzentrums in der Hunsrück Klinik kreuznacher diakonie.

Am Sonntag, den 22. März 2009, stellt sich die Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe der Hunsrück Klinik beim Tag der offenen Tür von 11.00 bis 17.00 Uhr vor.

Als zehntes der insgesamt 96 Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz hat die Hunsrück Klinik kreuznacher diakonie in Simmern ein zertifiziertes Brustzentrum. „Wir erfüllen die fachlichen Anforderungen und verfügen über ein entsprechend gutes Qualitätsmanagement. Daher sind wir ein von der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Senologie anerkanntes Brustzentrum“, informiert Dr. Thorsten Junkermann, Geschäftsführer der Hunsrück Klinik kreuznacher diakonie.

Fächerübergreifende Zusammenarbeit gewährleistet
Im Brustzentrum Simmern/Rhein-Hunsrück sind alle modernen diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten der Behandlung von Brusterkrankungen auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand vorhanden. Gebündelte Kompetenz und fächerübergreifende Zusammenarbeit der Experten für Brustkrebs sorgen dafür, dass Frauen mit Brusterkrankungen auf höchstem medizinischem Niveau betreut werden. Ärztinnen und Ärzte aus den Bereichen Gynäkologie, Strahlentherapie, Radiologie, Onkologie, Psychologie, Physiotherapie und Pathologie arbeiten nach international anerkannten Qualitätsstandards zusammen. „Wir haben Kooperationspartner direkt im Haus, wie etwa unsere Abteilung Psychiatrie/Psychotherapie und außerhalb, beispielsweise die Uniklinik Mainz, niedergelassene Frauenarztpraxen und Selbsthilfegruppen“, sagt PD Dr. Hans Walter Eibach, Chefarzt der Abteilung Gynäkologie/Geburtshilfe und des Brustzentrums. 

Wichtig für Region Hunsrück
Zusammen mit der Leiterin des Qualitätsmanagements der Hunsrück Klinik, Angelika Morof, und jeweils einem Mitarbeitenden aus der Pflege hatte Dr. Eibach in einer Arbeitsgruppe die Weichen für die Zertifizierung des Brustzentrums gestellt.  „Wir sind froh, dass wir dieses Projekt mit seinen hohen Anforderungen in so kurzer Zeit – seit den ersten Vorplanungen sind gerade einmal rund zwei Jahre vergangen -  geschafft haben. Das zeigt, dass die Zusammenarbeit hier im Haus und mit den Kooperationspartnern sehr gut funktioniert. Für die Region Hunsrück ist die Zertifizierung eine überaus wichtige Entwicklung“, so Dr. Eibach.

Austausch mit Uniklinik Mainz
Eine enge Verbindung und regelmäßigen Austausch gibt es besonders mit dem Klinikum der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. „Wir haben ein gemeinsames Tumorboard“, bemerkt Dr. Eibach. Hier werden einmal wöchentlich die Befunde jeder Patientin vorgestellt und in einem Expertengremium besprochen. „Gemeinsam erarbeiten wir eine individuelle, auf die jeweilige Patientin maßgeschneiderte Therapieempfehlung nach weltweit unter Experten anerkannten Therapiestandards. So können wir gewährleisten, dass jede unserer Patientinnen die für sie optimale Versorgung sowohl in körperlicher als auch in seelischer Hinsicht bekommt und bei uns in Simmern in den besten Händen ist – von der ersten Beratung bis hin zur Anschlusstherapie nach einer Operation.“

Zahl der Patientinnen steigt
Die Zertifikatsvergabe im vergangenen Sommer zeigt bereits ihre Wirkung: „Im letzten Quartal 2008 haben wir einen deutlichen Patientenzuwachs zu verzeichnen“, informiert Dr. Eibach. Auf der Zertifizierung kann sich die Hunsrück Klinik kreuznacher diakonie jedoch nicht ausruhen. Denn in regelmäßigen Abständen wird überprüft, ob die Voraussetzungen weiterhin stimmen und die Vorgaben eingehalten werden. Denn nur dann darf sich das Brustzentrum Simmern/Rhein-Hunsrück als „zertifiziertes Brustzentrum“ bezeichnen.






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