Kurs 1103-20

Dysphagie im Alltag sowie unterstützende Maßnahmen

Eine Schluckstörung ist ein Symptom und kann bei den verschiedensten Krankheiten auftreten. Diese reichen von neurologischen Erkrankungen, darunter erblichen Muskel- oder Nervenkrankheiten, über Erkrankungen im Hals und Rachen bis hin zu krankhaften Veränderungen der Speiseröhre und deren Umgebung im Brustraum. Auch Kopfverletzungen können Störungen beim Schlucken nach sich ziehen. Mitunter entwickeln Patientinnen und Patienten, die auf der Intensivstation behandelt und beatmet werden, eine Schluckstörung, wobei hier verschiedene Ursachen zusammenkommen. Nicht zuletzt ist Dysphagie bei Gebrechlichen und Betagten ein drängendes Problem.

Nutzen
In diesem Seminar werden Sie sicher im Einschätzen des Aspirationsrisikos bei neurogenen Schluckstörungen und vertiefen Ihre Kompetenz im fachlich korrekten Anreichen von Nahrung und Getränken. Sie erfahren die Bedeutung einer interprofessionellen Kooperation und verstehen, wie ein Diagnostikgeleitetes Dysphagiemanagement in den pflegerischen Alltag integriert wird.

Inhalte:
- Einführung in die Dysphagiologie
- Definition/Epidemiologie/Ätiologie/Risiken und Komplikationen
- Neuroanatomie des Schluckaktes/Physiologie/Pathophysiologie
- Aspiration und Pneumonie
- Problemstellungen in der Diagnostik
- Therapie in der Dysphagie
- pflegetherapeutische Maßnahmen

Methoden:
- theoretischer Input
- praktische Übungen

Seminarnummer:
1103-20
Ort:
Akademie, Bad Kreuznach
Teilnehmerzahl:
12 bis 16
Zielgruppe:
Mitarbeitende aus der Behindertenhilfe,der Pflege und weitere Interessierte
Leitung:
Hanna Amend, Logopädin, Mainz
Datum:
Di, 3. November 2020
Beginn / Ende:
9 Uhr - bis 16.30 Uhr Uhr
Teilnahmegebühr:
65,00 €  (für Mitarbeitende der Stiftung kreuznacher Diakonie)
85,00 €  (für Externe)
Anmerkungen:
Registrierungspunkte für beruflich Pflegende werden beantragt.